LETZTES UPDATE: 17.11.2015; 11:37
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Palais Epstein

Führungen durch das Palais Epstein sind faszinierende Kurz-Zeitreisen in die Geschichte Österreichs: In den letzten 130 Jahren war das einstige Wohn- und Geschäftshaus der kunstsinnigen Bankiersfamilie unter anderem NS-Reichsstatthalterei, sowjetische Stadtkommandantur und Sitz des Stadtschulrats. Seit 2005 wird das Palais vom Parlament genutzt.

Führungen durch das Palais

Die zurückhaltende Fassade täuscht: Der Feingeist und Kunstsinn des Bankiers Epstein und seiner Familie werden sofort spürbar, wenn man das Palais betritt. Bis heute hat es nichts von seinem Charme und seiner Faszination verloren. Einst Wohn- und Geschäftshaus, wird es nun für parlamentarische Zwecke verwendet. Mehr

360° Panoramen Palais Epstein

360° Panoramafotos laden zu einem virtuellen Rundgang durch das über 130 Jahre alte Palais Epstein ein. Zu sehen gibt es unter anderem den Innenhof, den Festsaal und weitere Räume der Bel Etage des prachtvollen Hansen-Gebäudes. Mehr

Eine jüdische Familie in Wien

Die Familie Epstein stammte aus Prag, wo sie mit der aufblühenden Textilindustrie zu viel Geld gekommen war. Nach der Übersiedlung kamen in Wien Bankgeschäfte dazu. Das Palais Epstein wurde von Gustav, Emilie und deren Kindern bewohnt. Nach dem Verlust des gesamten Vermögens und zwei Todesfällen zog die verbliebene Familie nach Budapest. Mehr

Architektur

Versenkbare Stahlplatten zur Sicherung, verspiegelte Schiebetüren und eine Art "Klimaanlage". Das Palais Epstein war seiner Zeit weit voraus. Der dreigeschoßige, außen so zurückhaltende Gründerzeitbau wurde um 1870 von Theophil Hansen errichtet, der auch das Parlament erbaute. Mehr

Verwendung des Palais

NS-Statthalterei, sowjetische Stadtkommandantur und Sitz des Stadtschulrats: Das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus der Bankiersfamilie Epstein diente vielerlei Zwecken. Heute wird es vom Parlament für Büros, Veranstaltungen und die Demokratiewerkstatt genutzt. Mehr