LETZTES UPDATE: 25.09.2017; 09:24
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Nationalratspräsidentin Doris Bures trifft UNO-Chef António Guterres in New York

Nationalratspräsidentin Doris Bures traf sich in New York mit UNO-Generalsekretär António Guterres zu einem Arbeitsgespräch. "Auf die großen Fragen unserer Zeit kann kein Staat im Alleingang die richtigen Antworten finden, sondern nur Dialog und Zusammenarbeit führen zu positiven Lösungen für die Menschen", unterstrich die Nationalratspräsidentin die Bedeutung der Vereinten Nationen.

Österreich sei seit Jahrzehnten stolzer Sitz der UNO und ein international anerkannter Ort des Brückenbauens zwischen Konfliktparteien aus der ganzen Welt, warb Bures für den UNO-Standort Wien. Sie lud Guterres zu einem Besuch nach Wien ein, um sich ein Bild von dem positiven Umfeld für Dialog und Diplomatie zu machen. Der UNO-Generalsekretär fand seit seiner Wahl noch keine Gelegenheit, das UNO-Quartier in Wien zu besuchen.

Weiters thematisierte Bures bei dem Gespräch die globalen Herausforderungen im Rahmen von Migrationsbewegungen und Klimaschutz sowie die Rolle Österreichs beim Einsatz der Vereinten Nationen für eine bessere Welt.

Bei ihrem Besuch in New York konnte Nationalratspräsidentin Doris Bures zudem das Buch "Der Mann von vierzig Jahren" des Autors Jakob Wassermann restituieren. Es gehörte ursprünglich dem Wiener Richard Beer-Hofmann, dessen Besitz und Vermögen von den Nationalsozialisten geraubt wurde. "Der materielle Wert des Buches mag kein großer sein. Aber als Teil einer Familiengeschichte vor dem Hintergrund des NS-Terrors hat es einen hohen symbolischen Wert", sagte Bures bei der Übergabe im österreichischen Generalkonsulat in New York.

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