LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 15:21
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Rupprechter sichert Erhöhung der Umweltförderung zu

Die Umweltförderung in Österreich wird laut Bundesminister Andrä Rupprechter 2016 nicht gekürzt. Zwar scheinen im Vorschlag zum Umweltbudget 2016 um 15,5 Mio.€ weniger auf. Doch rechnet der Umweltminister fix mit Geld von der Europäischen Union für umweltrelevante Maßnahmen. Im Budgetausschuss des Nationalrats nannte er konkret Zuschüsse von 24,5 Mio. € aus dem EU-Regionalfonds und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds, die Abstriche "mehr als wettmachen werden". Fördersicherheit für Projekte der Thermischen Sanierung sei zudem durch die von der Regierung geplante Wohnbau-Investitionsbank zu erwarten.

Laut Bundesvoranschlag sind insgesamt 627,47 Mio.€ für Umweltagenden nächstes Jahr budgetiert. Die Kosten globaler Klimaschutzinitiativen, die erst bei der kommenden Klimaschutzkonferenz der UNO in Paris festgelegt werden sollen, seien noch nicht mitberechnet, erklärte Rupprechter, wies aber darauf hin, dass die Bundesregierung bereits 20 Millionen Euro für den Green Climate Fund zugesagt habe. Der Klimaschutzfonds dient der Unterstützung von Entwicklungs- und Schwellenländern bei Projekten zur Co2-Reduktion.

Klimaschutzinitiativen würden sich auch quer durch das Programm der ländlichen Entwicklung ziehen, betonte Rupprechter bei der Diskussion über den Landwirtschaftsteil im Budgetplan. 240 Mio. € sehe man dafür im mit 2,135 Mrd. € dotierten Agrarbudget vor. Da die Landwirtschaft stark unter extremen Wetterphänomenen als Folge des Klimawandels leidet, spricht sich der Minister überdies für eine Versicherung von Ernteschäden aus.

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