LETZTES UPDATE: 14.11.2016; 15:06
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Türkischer EU-Minister Bozkir betont Bedeutung der EU-Beitrittsverhandlungen

Der türkische Minister für EU-Angelegenheiten und Chefverhandler Volkan Bozkir traf am Mittwoch, dem 13. April 2016, mit Mitgliedern des EU-Unterausschusses des Nationalrates und des EU-Ausschusses des Bundesrates zu einer Aussprache zusammen. Zentrales Thema waren die aktuelle Migrationskrise sowie die EU-Beitrittsverhandlungen.

Bozkir gab in seinem einleitenden Statement einen Überblick über die Entwicklung der Beziehungen zwischen der Türkei und der EU, die sich im Lauf der letzten Jahre auf Grund der Wirtschaftskrise, der Migrationskrise und des Terrorismus gewandelt hätten. Er betonte, dass Europa die Türkei mehr denn je brauche und plädierte für intensivere Kontakte und rief bestehende, funktionierende Dialogplattformen in Erinnerung. Bozkir unterstrich die Bedeutung der EU-Beitrittsverhandlungen – die Öffnung der Kapitel Justiz und Sicherheit – aber auch der in Verhandlung stehenden Visaliberalisierung, insbesondere für UnternehmerInnen, Studierende, Kunstschaffende und SportlerInnen.

Im Mittelpunkt der von den Abgeordneten thematisierten Fragen stand das EU-Türkeiabkommen. Weitere Themen waren auch die Situation an der Grenze zu Syrien sowie die Kurdenfrage.

Weitere Informationen:

Parlamentskorrespondenz Nr. 365/2016