LETZTES UPDATE: 02.02.2018; 14:12
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Holocaust-Gedenktag: Sobotka mahnt ehrliche Auseinandersetzung mit der Geschichte ein

Anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocaust mahnte Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka ehrliche und aktive Auseinandersetzung mit der österreichischen eine Geschichte ein. Diese Verpflichtung gelte insbesondere auch für alle, die politische Verantwortung tragen, sagte er bei der traditionellen Gedenkveranstaltung des Parlaments. "Wenn Gedenken einen Sinn haben solle, dann den, aus der Erinnerung an die unzähligen Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahnes Konsequenzen für Gegenwart und Zukunft zu ziehen – in der Art, wie wir als Menschen in unserer Vielfalt und in Respekt und Toleranz miteinander umgehen." Der Nationalratspräsident erteilte auch allen Versuchen eine Absage, die österreichische Geschichte umzuschreiben, umzudeuten oder zu relativieren.

Im Mittelpunkt der Gedenkveranstaltung des Parlaments stand ein Zeitzeugengespräch, das von der Direktorin des Jüdischen Museums Wien Danielle Spera geleitet wurde. Die Zeitzeugen Victor Klein, Herbert Löwy, Fritz Rubin-Bittmann und Alfred Schreier berichteten über ihre Erfahrungen, die sie als Verfolgte des NS-Regimes gemacht hatten.

Eine Videoaufzeichnung der Gedenkveranstaltung ist auch auf dem Youtube-Kanal des Parlaments zu sehen:

Weitere Informationen: