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Mutmaßlicher Hackerangriff auf ÖVP: Liste JETZT hat nach wie vor massive Zweifel

Hat es tatsächlich einen Hackerangriff auf die ÖVP gegeben? Oder war es vielleicht ein "Maulwurf" in der Partei selbst, der Daten nach außen gespielt hat, wie die Liste JETZT vermutet? Und folgte dem dann möglicher Weise gar ein inszenierter "False Flag"-Angriff der ÖVP? Diese Fragen beschäftigten den von Peter Pilz und seinen FraktionskollegInnen zu einer Sondersitzung zusammengetrommelten Nationalrat. Im Rahmen einer Dringlichen Anfrage versuchte Pilz auf Basis bisher bekannter Sachverhalte darzulegen, dass ein Hackerangriff auf das IT-Netzwerk der ÖVP von außen sehr unwahrscheinlich ist. Die ÖVP könnte diesen nur vorgetäuscht haben, um davon abzulenken, dass sie bereits zum zweiten Mal in Folge die vorsätzliche Überschreitung des Wahlkampfkostendeckels und damit einen "Gesetzesbruch" plante, mutmaßt er.

Justizminister Clemens Jabloner konnte diesen Verdacht allerdings nicht bestätigen. Es gebe keine Anhaltspunkte für die Vortäuschung einer strafbaren Handlung in diese Richtung, bekräftigte er. Vielmehr hätten die bisherigen Untersuchungen den Verdacht bestätigt, dass ein unbekannter Täter sich von außen widerrechtlich einen Zugriff auf das IT-Netzwerk der ÖVP verschafft habe. Auf Details des Ermittlungsverfahrens wollte Jabloner nicht eingehen, es gelte die Ermittlungsbehörden in Ruhe arbeiten zu lassen und Persönlichkeitsrechte zu schützen.

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