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Bundesratspräsident Bader will Bundesbehörden in den ländlichen Raum verlagern

Bundesratspräsident Karl Bader tritt weiter dafür ein, Bundesbehörden in den ländlichen Raum zu verlagern. Damit könnten mehrere tausend qualifizierte Arbeitsplätze in die Regionen gebracht werden, sagte er bei einer Enquete des Bundesrats zum Thema Dezentralisierung und kündigte eine entsprechende Gesetzesinitiative an. Auch brauche es weitere Maßnahmen, um die Abwanderung junger Menschen in Ballungsgebiete zu stoppen. Eine Stärkung des ländlichen Raumes sei auch im Interesse der Städte, ist Bader überzeugt, es gelte Entwicklungen wie in Spanien oder Frankreich zu vermeiden.

Die Forderung Baders stößt allerdings nicht auf ungeteilte Zustimmung. So äußerten etwa VertreterInnen der SPÖ bei der Enquete Vorbehalte. Chancen für den ländlichen Raum sehen ExpertInnen und PolitikerInnen unter anderem auch durch die Digitalisierung, so setzt etwa das Land Niederösterreich verstärkt auf Tele-Arbeitsplätze.

Zum Thema "Nah an den Menschen. Bereit für die Zukunft" gab auch die Niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eine Erklärung im Bundesrat ab, an die eine Debatte anschloss.

Weitere Informationen finden Sie in den Meldungen der Parlamentskorrespondenz: