Nationalrat, XXV.GPStenographisches Protokoll117. Sitzung / Seite 166

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habe und dieser Obmann, der selbst auch ein blinder Mensch ist, darauf hingewiesen hat, dass man blinde Menschen animieren soll, dass sie sich – unter Anführungs­zeichen – „kennzeichnen“, eben mit der Blindenschleife oder mit einem Blindenstock, damit sie auch für die Verkehrsteilnehmer sichtbar werden, damit die Verkehrsteil­nehmer, wenn sie denn hoffentlich sensibilisiert sind für die Belange von blinden und sehbeeinträchtigten Menschen, auch ein wenig auf diese Rücksicht nehmen.

Gemeinsam werden wir es schaffen, weil es wichtig ist, dass diese große Errungen­schaft der E-Fahrzeuge, die für die Umwelt und für den Lärmpegel gut sind, auch für Menschen mit Sehbeeinträchtigung und blinde Menschen nicht zu einer Gefahr im Straßenverkehr wird. Wir werden daran gemeinsam, dessen bin ich mir sicher, weiter­arbeiten. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Rädler – in Richtung der sich zu ihrem Sitzplatz begebenden Abg. Königsberger-Ludwig –: Da wäre eine starke Linke wichtig! – Abg. Königsberger-Ludwig: Bitte? – Abg. Rädler: Eine starke linke Partei! – Abg. Königsberger-Ludwig: Auf jeden Fall! Ohne Linke geht gar nichts!)

17.01


Präsident Karlheinz Kopf: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Doppler. – Bitte.

 


17.01.47

Abgeordneter Rupert Doppler (ohne Klubzugehörigkeit): Frau Präsidentin! Herr Präsident! Herr Minister! Hohes Haus! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Es geht jetzt um verpflichtende Mindestgeräusche für Kraftfahrzeuge – wir haben es ge­hört. Die Tatsachen sind ja so, dass immer mehr Elektroautos zugelassen werden, die Zahl der Besitzer hat massiv zugenommen.

Es ist aber auch so, meine sehr verehrten Damen und Herren: Diese E-Autos sind gut für die Umwelt – das steht außer Frage –, gut, was die Abgase betrifft – auch das steht außer Frage –, aber sie sind auch sehr leise, und deshalb stellen diese E-Autos auch eine Gefahr dar für Menschen, die blind oder hörbeeinträchtigt sind. Und das ist natürlich ein Problem, meine sehr geehrten Damen und Herren. Aber auch ältere Menschen und Kinder sind davon betroffen.

Bei diesen Fahrzeugen – ich habe mir einige angesehen – ist es so, dass sie – genau, wie es im Antrag steht – bei geringer Geschwindigkeit fast nicht gehört werden. Erst bei höherer Geschwindigkeit kann man sie wahrnehmen. Wir alle wollen, dass wir keine Unfälle haben, wir wollen Unfälle vermeiden. Und deshalb ist es wichtig und richtig – auch wenn bei den neuen Fahrzeugen diese Vorkehrungen bereits getroffen werden –, dass die bereits im Umlauf befindlichen Autos mit den entsprechenden technischen Vorkehrungen nachgerüstet werden, damit es zu keinen Unfallhäufungen kommt. – Herzlichen Dank. (Beifall der Abg. Dietrich.)

17.03

 


Präsident Karlheinz Kopf: Frau Abgeordnete Fichtinger spricht als Nächste. – Bitte.

 


17.03.38

Abgeordnete Angela Fichtinger (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Minister! Sehr geehrte Besucher! Hohes Haus! Elektromobilität ist sicher ohne Wenn und Aber die Zukunft. Ich glaube, davon sind wir alle überzeugt. Auch die Fortschritte technischer Natur, die in den letzten Jahren in diesem Bereich erzielt wurden, sind enorm. Es gilt natürlich, diese auch zu unterstützen und zu fördern, weil dies letzten Endes auch positiv für unser Klima und für unsere Natur ist.

Auch in meiner Heimatregion setzt man sich sehr mit diesem Thema auseinander, die Elektromobilität wird gut angenommen. Auch die Betriebe haben sich schon umgestellt, errichten Elektro-Tankstellen und bieten kostenloses Tanken an.

 


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