Nationalrat, XXV.GPStenographisches Protokoll194. Sitzung / Seite 176

HomeSeite 1Vorherige SeiteNächste Seite

abgeschafft wird, weil es eine Diskriminierung darstellt, wenn unterschiedlich gewertet wird, wenn ein behindertes Kind bis knapp vor der Geburt abgetrieben werden darf.

Darüber müssen wir reden. Ich habe das auch immer wieder zur Sprache gebracht. Die Antwort war: Ich komme auf Sie zu! – Ich warte heute noch, muss ich gestehen.

In den letzten Wochen habe ich sehr viele sehr positive und wertschätzende Rück­meldungen bekommen, wofür ich mich bedanken möchte. Das ist auch etwas, was man sonst oft nur nach dem Leben als Nachruf erfährt.

Ich möchte an dieser Stelle alle ermuntern, auch den anderen Politikern aus den anderen Fraktionen mehr Wertschätzung entgegenzubringen, wenn es gerechtfertigt ist, wenn man etwas Gutes sieht. Ich glaube, dass diese gegenseitige Wertschätzung ein Zeichen für eine gute Politik ist und unser Demokratiebewusstsein verstärkt.

Meine Damen und Herren, das ist mein Abschied. Ich möchte mich bedanken, vor allem bei meiner Frau, bei meiner Familie; sie sitzt auch heute auf der Galerie – Vielen Dank für die Unterstützung! (Allgemeiner Beifall.)

Ich bedanke mich auch bei der Parlamentsdirektion, beim Klub, die mir immer sehr geholfen und mich wertvoll unterstützt haben, und auch bei meinen parlamentarischen MitarbeiterInnen. Ich habe ja einige im Laufe der Zeit gehabt, und jetzt vor allem Evelyn Pammer. – Vielen Dank! Es war eine spannende und sehr lehrreiche Zeit, in der wir viel weitergebracht haben. Wir waren ein gutes Team. – Vielen Dank allen!

Zum Schluss: Ich habe 2007 ein Gedicht mit dem Titel „Abschied“ geschrieben Das möchte ich Ihnen jetzt ersparen. Aber ich werde das Gedicht der Präsidentin als Repräsentantin des Hauses geben. Ich möchte mich für die Aufmerksamkeit be­danken, die Sie mir über all die Jahre geschenkt haben und Ihnen alles Gute wün­schen. – Danke. (Allgemeiner, von den Abgeordneten der ÖVP stehend dargebrachter Beifall.)

15.24


Präsidentin Doris Bures: Danke vielmals! Ich glaube, in Ihrer aller Namen sagen zu dürfen: Herr Dr. Huainigg, Herr Abgeordneter, wir bedanken uns bei Ihnen und wün­schen Ihnen für Ihre Zukunft alles erdenklich Gute. – Danke vielmals. (Allgemeiner Beifall.)

Als Nächster zu Wort gemeldet ist Herr Abgeordneter Steinbichler. – Bitte, Herr Abgeordneter.

 


15.26.33

Abgeordneter Leopold Steinbichler (ohne Klubzugehörigkeit): Sehr geehrte Kolle­gen! Sehr geehrter Herr Minister! Geschätzte Frau Präsidentin! Ja, ich darf mich diesem Dank anschließen. Wir hätten Herrn Kollegen Huainigg auch noch gerne in der nächsten Legislaturperiode in diesem Haus gesehen.

Zum aktuellen Tagesordnungspunkt darf ich kurz Folgendes erwähnen: Minister Schelling hat ganz richtig gesagt: Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgaben­problem, das ganz besonders stark hervortritt, wenn man den Vergleich mit Deutsch­land macht.

Deutschland hat annähernd so gute Steuereinnahmen wie Österreich, dort zahlt man aber Schulden zurück. Uns gelingt dies nicht, sondern ganz im Gegenteil: Wir haben damit zu tun, den Schuldenstand zu halten, beziehungsweise hat die Österreichische Bundesfinanzierungsagentur erst vorige Woche wieder 3,5 Milliarden € für weitere 100 Jahre Kredit aufgenommen.

 


HomeSeite 1Vorherige SeiteNächste Seite