Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll57. Sitzung, 13. Dezember 2018 / Seite 156

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Die zweite Berichtigung betrifft sozusagen das Budget des Hauses der Geschichte: Es gab kein Budget für das Haus der Geschichte. Dadurch konnte auch kein von mir vorgesehenes Budget zu Entlassungen geführt haben. Auch das ist eine Unterstellung. (Beifall bei der SPÖ. – Abg. Leichtfried: Eine gute Berichtigung! Eine Klarstellung!)

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Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort gemeldet ist nun Frau Abgeordnete Diesner-Wais. – Bitte.


15.36.36

Abgeordnete Martina Diesner-Wais (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Herr Bundesminister! Meine Damen und Herren! Österreich ist ein reiches Land, reich an vielen Ressourcen, die wir haben. Das hebt uns auch von den anderen Ländern ab, und das besonders in der Kulturgeschichte und im kulturellen Reichtum. Ein beson­deres Angebot sind unsere Bundesmuseen und auch die Nationalbibliothek, wo es eine große Vielfalt gibt, die weltweit einzigartig ist.

Daher möchte ich das wirklich begrüßen, dass in Gemeinsamkeit von Ministerium, den Bundesmuseen und der Nationalbibliothek jetzt eine Kooperation entstanden ist, sodass es eben eine Eintrittskarte gibt.

Herr Kollege Drozda, es gibt immer etwas auszusetzen und es ist immer etwas zu wenig, aber ich denke, es ist einmal ein guter Anfang, und man kann das Ganze ja noch anschauen und auch noch verbessern. (Beifall bei der ÖVP.)

Ein wichtiger Punkt ist, glaube ich, dass es in den Häusern auch schon Jahreskarten gibt – wie etwa im Kunsthistorischen Museum –, die eigentlich sehr gut funktionieren, und da soll es jetzt nicht so sein, dass wir denen Konkurrenz machen und diese Erfolgsbilanz sozusagen zunichtemachen.

Der Herr Minister hat es ja schon angesprochen, das letzte Jahr war ein besonderes Jahr, denn die Besucherzahlen haben einen Rekord erreicht: über fünf Millionen Be­sucher – eine Zahl, die es bisher noch nicht gegeben hat, und das ist etwas ganz Gutes, dass die Menschen an unserer Geschichte, an unseren Museen so interessiert sind.

Ich darf noch einmal auf die neue Karte, die es jetzt für die Museen gibt, zu sprechen kommen: Das ist schon eine tolle Geschichte, denn man erhält mit einer Karte je einmal Zutritt zu acht Museen, und das kostet nur 59 Euro – das ist eine Ermäßigung um 44 Prozent gegenüber den Einzeleintritten. Und weil die Jugend und die Lehrlinge angesprochen wurden: Jugendliche bis 19 Jahre haben ohnedies freien Eintritt, und zwei Drittel aller Lehrlinge sind unter 19 Jahre und haben damit ebenfalls freien Eintritt.

Diese Karte ist ein besonderer Anreiz, sage ich einmal, für unsere Familien, denn dadurch, dass die Kinder so und so freien Eintritt haben, ist es natürlich auch für die Eltern attraktiv, mitzugehen. Es steht ja gerade Weihnachten bevor, und so kann ich Ihnen diese Karte allen ans Herz legen: Sie ist ein schönes Weihnachtsgeschenk. Machen Sie reichlich davon Gebrauch!

Ich möchte noch einmal wiederholen, dass es jetzt eine Testphase ist, dass man alles noch verbessern kann und dass auch hier diese Möglichkeit besteht. Zusammen­fassend möchte ich sagen, es ist ein erfolgreicher Beginn der Zusammenarbeit unserer Museen und der Nationalbibliothek unter dem Motto: eine Karte für alle. (Beifall bei ÖVP und FPÖ.)

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15.39.53


Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Damit ist die Debatte geschlossen.

 


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