Nationalrat, XXVI.GPStenographisches Protokoll68. Sitzung, 28. März 2019 / Seite 125

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11 https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5599185/Fridays-for-futureDemos_Koestinger-begeistert-dass-Klimaschutz .

12 https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5597745/Fridays-for-future_Van-der-Bellen-und-Koestinger-empfingen.

13 https://science.apa.at/site/politik_und_wirtschaft/detail?key=SCI_20190314_SCI847412878

14 https://www.kleinezeitung.at/international/panorama/5595846/Fridays-for-Future_Tausende-Schueler-demonstrierten-fuer-Klimaschutz .

15 https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVI/AB/AB_02448/imfname_737324.pdf .

16 https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/32285/ssoar-sws-2009-4-perlot_et_al-Wahlen_mit_16_Jugendliche_und.pdf?sequence=1&isAllowed=y&lnkname=ssoar-sws-2009-4-perlot_et_al-Wahlen_mit_16_Jugendliche_und.pdf .

17 http://ec.europa.eu/budget/mff/hlgor/index_de.cfm.

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Präsident Mag. Wolfgang Sobotka: Ich darf Frau Abgeordneter Cox als Antragstel­lerin zur Begründung des Dringlichen Antrages das Wort erteilen. Gemäß § 74 Abs. 5 der Geschäftsordnung darf die Redezeit 20 Minuten nicht überschreiten. – Bitte, Frau Abgeordnete.


15.01.32

Abgeordnete Stephanie Cox, BA (JETZT): Herr Präsident! Frau Ministerin! Geschätz­te Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Frau Außenministerin! Hallo an die Jugendli­chen, die da sind, und an die Damen und Herren vor den Bildschirmen! Warum habe ich heute den Dringlichen Antrag mit dem Titel „Die Jugend ernst nehmen, Klimakata­strophe verhindern.“, eingebracht? – Ich stehe heute und jetzt hier für meine zukünfti­gen Kinder, für meine Zukunft, für die Zukunft Ihrer Kinder und für die vielen jungen Menschen, die auf die Straße gegangen sind, um für ihre Zukunft zu kämpfen, aber auch für die Jugendlichen, die daran gehindert wurden, auf die Straße zu gehen. (Bei­fall bei JETZT.)

Einige von Ihnen im Raum haben vielleicht auch Kinder, die am 15.3. beim Fridays-for-Future-Marsch, beim Klimastreik dabei waren. Ich war auch dort. Ich war eine von 25 000 in Wien und eine von 1,5 Millionen in 2 000 Städten weltweit.

Es war unglaublich spannend für mich, diese Demonstration zu sehen, und zwar nicht nur, weil ich mit meinem kleinen Bruder dorthin gegangen bin und auch seine Sicht der Dinge sehen konnte. Ich habe dort auch beeindruckende Schilder gesehen und habe für diejenigen, die nicht dort waren, Fotos mitgebracht. (Die Rednerin zeigt Fotos von Demonstranten, die Plakate in die Höhe halten.) Da waren Plakate zu sehen wie: „There is no planet B“ – es gibt keinen Planeten B –, „Save our earth, you coward“ – rette unsere Welt, du Feigling (Abg. Kassegger: Das ist aber nicht freundlich!) –, aber auch: „Take action not our future“ – übernehmt Verantwortung, nicht unsere Zukunft!

Das sind sehr klare, sehr provokante, sehr wichtige Botschaften und vor allem auch ein Appell an uns, nämlich an uns, die wir hier sitzen, aber auch an die Regierung bezie­hungsweise an jene, die am Hebel der Macht sitzen.

Es war ein sehr friedvoller Marsch. Es war ein sehr friedvoller, aber energiegeladener, sehr bestimmter, aber vor allem auch ein sehr wichtiger Protest, weil die Schülerinnen und Schüler, die Jugendlichen da für ihre Zukunft gekämpft haben.

 


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