Nationalrat, XXVII.GPStenographisches Protokoll62. Sitzung, 17. bis 19. November 2020 / Seite 494

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Jungbauernschaft haben wir uns in den letzten Wochen und Monaten zusammen­gesetzt, haben diskutiert, wie wir diese Gemeinsame Agrarpolitik in Österreich ausge­stal­ten, und diesbezüglich ein Positionspapier erarbeitet, das wir erst vor Kurzem der Ministerin gegeben haben und in dem wir unsere Ideen und Forderungen – vom Westen bis zum Osten, aus ganz Österreich – einbringen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, die Bäuerinnen und Bauern leisten viel: von der Produktion qualitativ hochwertiger Lebensmittel, vor allem auch in der Krisenzeit, bis dazu, dass dreimal am Tag jeder Tisch gedeckt ist. Wir sind auch bereit, uns auf den Markt, auf die Nachfrage einzustellen. Das hat man vor allem gesehen, als es um die Kontrahierung der Zuckerrübenfläche gegangen ist: Da haben alle an einem Strang gezogen. Es wurden die 38 000 Hektar in Österreich erreicht, womit beide Zucker­fabriken und somit auch Arbeitsplätze gesichert sind. (Beifall bei der ÖVP.)

Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich sage nur eines: Man kennt ja die Waagen von früher, bei denen man auf die eine Seite das Produkt und auf die andere Seite das Gewicht gelegt hat, um so zu wiegen. Ich sehe die Waage folgendermaßen: Auf der einen Seite sind die Bäuerinnen und Bauern, sind die Produkte unserer Bäuerinnen und Bauern, und auf der anderen Seite stehen die Konsumentinnen und Konsumenten, und das muss im Gleichgewicht sein, dann schaffen wir auch die Versorgung für die Zukunft. Dafür sorgen unsere Bäuerinnen und Bauern. (Beifall bei der ÖVP.)

17.06


Präsidentin Doris Bures: Nächster Redner: Herr Abgeordneter Lukas Brandweiner. – Bitte.


17.07.10

Abgeordneter Lukas Brandweiner (ÖVP): Frau Präsidentin! Geschätzte Frau Bun­desministerin! Werte Kolleginnen und Kollegen! Liebe Zuseherinnen und Zuseher zu Hause vor den Bildschirmen! Als ÖVP-Zivildienstsprecher möchte ich zu Beginn allen Zivildienern für ihren Einsatz Danke sagen, und zwar egal ob beim Rettungsdienst, in Pflegeheimen, in Krankenhäusern oder sonstigen Einrichtungen. Sie leisten einen wirklich wichtigen und unverzichtbaren Beitrag – dafür ein herzliches Dankeschön! (Beifall bei der ÖVP sowie des Abg. Stögmüller.)

Es freut mich auch besonders, dass wir erst vor Kurzem die Zivildiener des Jahres 2019 auszeichnen durften. Natürlich leisten alle jungen Männer einen hervorragenden Beitrag, aber manche leisten eben mehr und vor allem mit einem beherzten Engagement. Ich glaube, es ist auch wichtig und richtig, dass wir diese vor den Vorhang holen und stell­vertretend allen jungen Männern Danke sagen und sie natürlich auch ehren.

Ich freue mich auch schon darauf, wenn wir nächstes Jahr die Zivildiener dieses Jahres ehren können. Das wird aber nicht einfach. Warum? – Gerade dieses Jahr war natürlich auch für die Zivildiener extrem herausfordernd und ist es noch immer. Es haben sich viele freiwillig gemeldet. Ich darf vielleicht daran erinnern, dass wir erst im März erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik den außerordentlichen Zivildienst einberufen haben, und es macht mich schon auch stolz, dass sich so viele junge Männer freiwillig gemeldet und sich noch einmal in den Dienst der Gesellschaft gestellt haben.

Gleichzeitig aber möchte ich daran erinnern – ich habe es auch bei meiner letzten Rede zum Zivildienst hier im Plenum gesagt –: Ich hoffe, dass wir nie wieder in eine Situation kommen, in der wir den außerordentlichen Zivildienst einberufen müssen. Das gilt nach wie vor, aber es ist gut zu wissen und gibt der Bevölkerung natürlich Sicherheit, dass wir, wenn es erforderlich ist, auf diese strategische Reserve zurückgreifen können. (Beifall bei ÖVP und Grünen.)

 


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