Machen Sie endlich die Buchhandlungen auf! Geben Sie ihnen zumindest die Möglichkeit, Bücher zu verkaufen! (Beifall bei NEOS und SPÖ sowie bei Abgeordneten der FPÖ.)
Jetzt heißt es wieder: Der macht Werbung dafür. – Ich habe keine Anteile an einer Buchhandlung, und wenn, dann würde mich das nicht reich machen, denn das sind Unternehmen, die keine wahnsinnigen Profite machen. Sie sind aber so wesentlich, weil sie geistige Nahrung verkaufen.
Kollege Anschober hat auf Twitter schon angekündigt: Er wird sich etwas überlegen. Bitte geben Sie ihm einen Stoß, dass er sich etwas Gescheites überlegt, dass es eine Möglichkeit gibt, auch in den kommenden Wochen des Lockdowns an Bücher zu kommen.
Ich habe auch ein sehr gutes Buch über die Macht der Sprache da, über politisches Framing et cetera. Ich zeige es jetzt trotzdem nicht her, vielleicht das nächste Mal. Da müssen Sie jetzt raten, von wem das ist.
In diesem Sinne: Bitte kämpfen wir für Bildung, für Wissenschaft und Forschung und gegen die Angst! – Danke schön. (Beifall bei den NEOS sowie der Abg. Schatz.)
14.56
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu einer tatsächlichen Berichtigung hat sich Herr Mag. Dr. Rudolf Taschner zu Wort gemeldet. – Bitte schön.
Abgeordneter Mag. Dr. Rudolf Taschner (ÖVP): Sehr geehrter Herr Präsident! Hohes Haus! Herr Kollege Brandstätter hat davon gesprochen, dass mit Angst gearbeitet worden sei und dass die Angst gleichsam der Vorsatz eines autoritären Regimes hier in Österreich sei. – Das ist völlig falsch. Es wurde nur darauf hingearbeitet, dass wir vorsichtig sind. Vorsicht ist etwas anderes als Angst. (Beifall bei der ÖVP.)
14.57
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zuletzt bin ich dafür kritisiert worden, Wortmeldungen zuzulassen, die nicht wirklich eine tatsächliche Berichtigung darstellen – das war auch keine. Es war heute die zweite tatsächliche Berichtigung, die nicht tatsächlich eine war, ich glaube aber, so streng müssen wir nicht sein. (Abg. Kassegger: Eine subjektive Meinung!)
Nächster Redner: Hermann Gahr. – Bitte, Herr Abgeordneter.
Abgeordneter Hermann Gahr (ÖVP): Herr Präsident! Frau Bundesminister! Herr Staatssekretär! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Noch nie wurde in Österreich so viel Geld in den Ausbau der Schiene und der Infrastruktur der Bahn investiert. Der ÖBB-Rahmenplan von 2021 bis 2026 gibt vor, dass wir dafür gezielt 17,5 Milliarden Euro investieren.
Als Tiroler ist es für mich natürlich erfreulich, dass wir 3,4 Milliarden Euro in Tirol investieren. Dies ist ein Beitrag, um Klimaziele zu erreichen, das wurde ja heute schon einige Male erwähnt. Es ist ein Beitrag, um die Mobilität und die Qualität der Mobilität insgesamt zu verbessern, und ein ganz ein wichtiger Beitrag, um die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene zu ermöglichen. Es wurde von Kollegen Hauser heute schon betont: Wir haben am Brenner 2,5 Millionen Güter-Lkws, da ist die Schmerzgrenze erreicht. Wir brauchen also die nötige Infrastruktur, um Verlagerungen durchführen zu können.
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