diese 24 Milliarden Euro aus. Das ist so – Sie wissen, dass 90 Prozent dieser Beträge natürlich die Unternehmerinnen und die Unternehmer zahlen.
Was sehr, sehr gut ist, ist, dass die Investitionen mit dem 7-Prozent-Zuschuss 49 Prozent der Anträge ausmachen. Ökologisierung, mit 14 Prozent gefördert, macht 29 Prozent der Anträge aus, Digitalisierung, auch mit 14 Prozent gefördert, 22 Prozent der Anträge. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Das bedeutet, dass dieses Fördervolumen in Summe 30 Milliarden Euro auslöst. Das stärkt unseren Standort, das sichert die Arbeitsplätze, das sichert unsere Zukunft. 64,5 Prozent der Anträge – und das ist eine erhebliche Summe; Herr Lercher, da könnten Sie jetzt aufpassen! – sind Anträge von Kleinstunternehmen, 9,6 Prozent kommen von Mittelunternehmen und 7,6 Prozent von Großunternehmen. Und was besonders erstaunlich ist: Viele werden jetzt glauben, okay, die 7,6 Prozent von den Großunternehmen werden ein so großes Volumen haben, dass wiederum die Kleinen nicht viel davon haben. – Es ist nicht so! 57 Prozent des Fördervolumens kommt Klein- und Kleinstunternehmen zugute. Das ist großartig! Ich finde, das ist eine tolle Leistung. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Jetzt möchte ich mich noch bei all jenen bedanken, die ehrenamtlich mithelfen, die österreichische Bevölkerung und die Leute, die hier leben, in diesen Tagen in ganz Österreich zu testen. Ich finde das großartig und ich appelliere auch an alle: Bitte geht testen, das hilft uns, und glaubt nicht jenen, die tagtäglich Verschwörungstheorien produzieren! (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
20.46
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu einer tatsächlichen Berichtigung hat sich Herr Abgeordneter Leichtfried zu Wort gemeldet. – Bitte schön.
Abgeordneter Mag. Jörg Leichtfried (SPÖ): Herr Präsident! Herr Kollege Pöttinger hat Kollegen Ottenschläger dahin gehend zitiert, dass – was manchmal vorkommt – das Einkommen der Menschen in Österreich steigt. Ich berichtige tatsächlich: Es sinkt um 6,8 Prozent – das hat das Wifo vor dem letzten Lockdown festgestellt. – Danke schön. (Beifall und Bravoruf bei der SPÖ. – Abg. Hörl: Herr Leichtfried, freut Sie das?)
20.46
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort gemeldet ist Frau Abgeordnete Mag.a Dr.in Petra Oberrauner. – Bitte, Frau Abgeordnete.
Abgeordnete Mag. Dr. Petra Oberrauner (SPÖ): Herr Präsident! Geschätzte Kolleginnen und Kollegen! Geschätzte Zuseher zu Hause! Ich möchte den Gedanken von Vizekanzler Kogler aufnehmen, der heute gesagt hat: Wo wir das Geld aufnehmen, ist egal, die einzig relevante Frage ist, wohin das Geld geht. – Genau das sind die Fragen: Wohin geht es, und wie viel geht wohin?
Zahlreiche KMUs und EPUs überleben die Krise nicht, weil sie nicht standhalten können. Das ist oft nicht einmal ein Thema von Förderungen, sondern ein zeitliches Problem: bis das Geld ankommt, Liquidität und so weiter. Die Banken warten leider nicht, und auch wenn der Finanzminister mit jeder Bank konferiert hat, gibt es trotzdem Basel III, das heißt, trotzdem werden diese Regeln eingehalten. (Zwischenruf des Abg. Obernosterer.)
Es gibt auch zahlreiche Firmen – Bäckereien etwa, Fleischereien und Wäschereien –, die zwar vom Lockdown nicht betroffen sind, aber von der Tourismuswirtschaft abhängig sind. Das heißt, sie bekommen, weil sie ja nicht geschlossen haben, keinen Ersatz,
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