Die Computerspieleindustrie ist mittlerweile ein weltweites Milliardengeschäft. Fortnite, das ich angesprochen habe, zählt mit geschätzten 250 Millionen Usern zu den meistgespielten Games, das ist eine beeindruckende Zahl. Deshalb wird es auch höchste Zeit, dass wir rechtliche Rahmen für den E-Sport schaffen, natürlich angefangen vom Jugendschutz, aber es betrifft auch das Arbeitsrecht im E-Sport, steuerliche Themen, Veranstaltungsrecht, TV-Übertragungen, Wetten und Glücksspiel. Natürlich wird auch der Umgang mit Ego-Shootern und mit der Nachhaltigkeit im Sinne der Vorbildfunktion des Sports zu diskutieren sein. (Beifall bei der ÖVP und bei Abgeordneten der Grünen.)
Daher möchte ich abschließend meinen Kollegen Danke für diesen Antrag sagen. Ich freue mich schon auf die Ergebnisse der Arbeitsgruppen, ich freue mich schon auf die Diskussionen mit unserem Herrn Sportminister und bin sicher, dass wir da viel Gutes bewirken können. (Beifall bei der ÖVP.)
14.19
Präsident Ing. Norbert Hofer: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.
Wünscht der Herr Berichterstatter ein Schlusswort? – Das ist nicht der Fall.
Wie vereinbart verlege ich die Abstimmungen an den Schluss der Verhandlungen über die Vorlagen des Sportausschusses und fahre in der Erledigung der Tagesordnung fort.
Bericht des Sportausschusses über den Antrag 179/A(E) der Abgeordneten Petra Steger, Kolleginnen und Kollegen betreffend Schaffung einer Sportstätten-Koordinierungsstelle (537 d.B.)
Präsident Ing. Norbert Hofer: Wir gelangen zum 29. Punkt der Tagesordnung.
Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.
Zu Wort gelangt Frau Abgeordnete Petra Steger. – Bitte schön.
Abgeordnete Petra Steger (FPÖ): Herr Präsident! Sehr geehrter Herr Vizekanzler! Sehr geehrte Damen und Herren! In diesem zugegebenermaßen schon etwas älteren Antrag – aber das passiert halt, wenn es zwei Jahre keinen Sportausschuss gibt – fordere ich die Einrichtung einer Sportstättenkoordinierungsstelle, einer Stelle im Ministerium, die dafür zuständig sein soll, Sportstätten in Österreich nicht nur zu erfassen, sondern auch an die Vereine zu vermitteln.
Es soll eine zentrale Anlaufstelle für Sportler, Vereine und Verbände sein. So soll ihnen allen die Suche vereinfacht werden. Ihnen soll so lange geholfen werden, bis eine geeignete Sportstätte gefunden wird. Die Anlaufstelle soll zwischen den verschiedenen Stellen vermitteln, gewissermaßen Druck ausüben und durchsetzen, dass die aus öffentlichen Mitteln finanzierten Sportstätten auch tatsächlich zugänglich sind. Es kommt nämlich nicht selten vor, dass man keinen Zugang bekommt – nur weil sich die Sportstätte in einer Gemeinde befindet, in der die falsche Partei regiert, oder weil man eben beim falschen Dachverband Mitglied ist.
Vor allem hätte es auch den gewaltigen Vorteil, dass es gleich eine zentrale Stelle gäbe, bei der alle Informationen zusammenlaufen würden und bei der ein Bedarf festgehalten werden könnte, um auch in Zukunft zu klären, wo man investieren soll.
Es ist mir absolut unverständlich, dass Sie diesem Antrag im Ausschuss nicht zugestimmt haben, und Sie werden auch heute nicht zustimmen. Das ist mir insbesondere
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