Darum freut es mich auch ganz besonders, dass wir die Hilfsmaßnahmen jetzt verlängern und zusätzlich 10 Millionen Euro in den Fonds geben können, denn Kunst und Kultur sind etwas besonders Schönes für uns. Sie geben unserem Land die Identität und auch wirtschaftlichen Erfolg. Österreich ist ein Kulturland. Darauf sind wir stolz, und das soll auch so bleiben.
So möchte ich mit einem Spruch von Friedrich Schiller enden: „Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst.“ Darum: Genießen wir den Sommer bei heiterer Kunst! (Beifall bei der ÖVP.)
18.30
Präsidentin Doris Bures: Zu Wort ist dazu niemand mehr gemeldet. Die Debatte ist geschlossen.
Wünscht die Frau Berichterstatterin ein Schlusswort? – Das scheint nicht der Fall zu sein.
Wie vereinbart werde ich die Abstimmung an den Schluss der Verhandlungen über die Vorlagen des Kulturausschusses verlegen.
Bericht des Kulturausschusses über den Antrag 1689/A(E) der Abgeordneten Maria Großbauer, Mag. Eva Blimlinger, Kolleginnen und Kollegen betreffend Welterbe im Denkmalschutzgesetz (957 d.B.)
Präsidentin Doris Bures: Wir kommen zum 13. Punkt der Tagesordnung.
Auf eine mündliche Berichterstattung wurde verzichtet.
Erste Rednerin ist Frau Abgeordnete Eva Blimlinger. – Bitte.
Abgeordnete Mag. Eva Blimlinger (Grüne): Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Frau Staatssekretärin! Liebe Kollegen und Kolleginnen! Bei diesem Antrag, der mir wirklich ein großes Anliegen ist – und ich froh bin, dass da auch die Opposition großteils mitgegangen ist –, geht es darum, das Weltkulturerbe im Denkmalschutzgesetz zu verankern. Es geht um die nationalen Regelungen, und ich freue mich wirklich über den Vertrauensvorschuss der SPÖ.
Sie kennen die Debatte über den Heumarkt – Wien Zentrum – und da natürlich die Schwierigkeit, wie die Situation mit dem Denkmalschutzgesetz ist, welche Möglichkeiten es gibt, solange das Unesco-Weltkulturerbe – so muss man immer sagen – nicht im nationalen Recht verankert ist. Es soll als Bestandteil des öffentlichen Belanges integriert werden.
Ich nehme diesen Tagesordnungspunkt auch zum Anlass, mich bei Sepp Schellhorn zu bedanken, der in diesem Falle aber gegen diesen Antrag gestimmt hat, mit dem Hinweis, dieser verunmögliche Neues. Ich habe das immer wieder mit ihm diskutiert. Aus meiner, aus unserer Sicht verunmöglicht das selbstverständlich gar nicht das Neue, nur ohne diesen Schutz – und ja, Salzburg weiß das natürlich besonders – würde ein Großteil des Tourismus nicht funktionieren. Das heißt, diese zehn Weltkulturerbestätten, die es in Österreich gibt – und das reicht von der Semmeringbahn bis zur Wachau, von der Salzburger und der Wiener Innenstadt oder selbstverständlich Schönbrunn bis hin zu so etwas wie den Pfahlbauten –, sind ein ganz wesentlicher Teil. Es geht also tatsächlich um ganz unterschiedliche Bereiche des Denkmalschutzes beziehungsweise des Weltkulturerbes.
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