Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrter Damen und Herren des Nationalrates,
ich war bislang kein besonders politischer und als solcher engagierter Mensch, aber dieser seit über 20 Monaten andauernde Wahnsinn in Bezug auf dieses neue Virus zwingt mich nahezu dazu, aktiv zu werden!
Ich möchte mich dafür einsetzen, dass diese beispiellose Hetze sowohl seitens von Teilen der Politik, aber auch der "Öffentlich-rechtlichen Medien und Meinungsmacher" gegen die "Corona-Nichtgeimpften" ein Ende nimmt und dieser IMPFZWANG/IMPFPFLICHT für Menschen ab 14 Jahren gestoppt wird!
Aus welchen Gründen auch immer sich Menschen nicht impfen lassen wollen oder dürfen, aber ihre Grund-u. Freiheitsrechte an den Impfstatus zu knüpfen, der sich übrigens alle 4 Monate ändert, wenn die Wirkung der x-ten Boosterung abläuft, und damit ihr Leben möglicherweise drastisch einzuschränken und sie darüber hinaus auch noch medial zu Sündenböcken zu erklären, hätte bis vor kurzem mein Vorstellungsvermögen (und das würde ich als hoch bezeichnen) übertroffen.
Nun sind wir aber da angelangt!
Fast alle Menschen wissen mittlerweile sehr wohl wie gefährlich eine Covid-19-Erkrankung sein kann!
Aber gerade jene Menschen, die an der sogenannten "C-Impfung" ihre berechtigten Zweifel anmelden, als Corona-Leugner, Verschwörungstheoretiker, NAZIS, Vollidioten, Schwurbler oder Rechtsradikale zu brandmarken, ist äußerst würdelos und schändlich für eine demokratische Gesellschaft.
Die meisten Skeptiker die ich kenne, sind ganz normale, liebenswerte, gebildete und belesene Mitmenschen, viele mit großer Empathie ausgestattet.
Wir haben vor wenigen Tagen unsere geliebte Mutter verloren. Sie ist nicht an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben, sondern an das politische Maßnahmenpaket rund um die Pandemie. Da sie ein Pflegefall gewesen ist und 24-Stunden-Pflege benötigte, hat die Quarantäne infolge eines positiven PCR-Tests ihrer Pflegerin aber auch meiner Schwester (beide wurden PCR-positiv getestet, hatten aber einen symptomlosen Verlauf der Krankheit), die sich davor aufopfernd um sie gekümmert haben, ihren raschen Tod herbeigeführt. Ich bin daher immer noch sehr traurig darüber, weil ich anfänglich auch nicht zu ihr durfte und ihr helfen konnte.
Bitte hören sie doch endlich auf die Gesellschaft, die aus Angst und als Folge permanenter Fehlentscheidungen der Verantwortlichen nicht mehr kann, weiterhin in zwei Teile zu spalten, in die Guten, Tapferen und Geimpften und in die Bösen, Schwachen und Ungeimpften!
Wir Älteren zumindest wissen ganz genau, wohin ein derartiges Regime der Spaltung vor über 80 Jahren geführt hat. Meine Mutter hat oft davon erzählt, von den Anfängen und vom Leid danach!
Wollen die politisch Verantwortlichen und die Systemmedien den Keil wirklich noch tiefer in die Mitte dieser Gesellschaft treiben?
Am Ende sind wir gemeinsam Verlierer!
Mitmenschlichkeit, Empathie, Würde, Menschenrechte, Freiheitsrechte, Grundrechte anstelle von Beleidigungen, Hass, Ausgrenzung, Zynismus, Zwangsimpfung!
Sehr geehrte Damen und Herren, veranlassen sie doch endlich, dass alle zur Verfügung stehende Mittel in zur Bekämpfung dieser Pandemie eingesetzt werden, Impfung, Medikamente, Aufklärung über Risiken und Nebenwirkungen, Präventionsmaßnahmen, Immunsystemverstärker usw. und hören sie auf damit, pauschal Menschen zu stigmatisieren und in die Enge zu treiben, die sich gegen einen Zwang aussprechen und vor allem beginnen sie endlich damit, eine breite öffentliche Diskussion über die unterschiedlichsten Möglichkeiten stattfinden zu lassen, wie wir als ganze Gesellschaft ohne möglichst wenig Kollateralschäden mit dieser Pandemie fertig werden können.
Es gibt nicht nur DIE Wissenschaft, Wissenschaft ist immer ein eifriger Diskurs unter Einbezug ALLER Meinungen und Expertisen!
Hochachtungsvoll
DI Josef-Edmund Fichtenbauer