Stellungnahme
Stellungnahme betreffend den Antrag 2173/A der Abgeordneten Gabriela Schwarz, Ralph Schallmeiner, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Bundesgesetz über die Impfpflicht gegen COVID-19 (COVID-19-Impfpflichtgesetz – COVID-19-IG)
Bei den Stellungnahmen handelt es sich nicht um die Meinung der Parlamentsdirektion, sondern um jene der einbringenden Person bzw. Institution. Mehr Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.
Inhalt
Sehr geehrte Damen und Herren!
Ich richte eine sachliche, fachbezogene Stellungnahme und einen Einspruch zur Einführung des für 1. Februar 2022 geplanten Covid-19-Impfpflichtgesetzes als Privatperson und als Arzt an Sie.
Meine Qualifikation für diesen Einspruch begründe ich mit meiner 4 Jahrzehnte langen Erfahrung als Impfarzt in der allgemeinmedizinischen Praxis. In dieser langen Zeit verabreichte ich tausende von Impfungen und kann den medizinischen „vorsorglichen“ Effekt sowie auftretende Nebenwirkungen oder Impfschäden sehr gut beurteilen.
Wie der Großteil der Ärzte bin auch ich Befürworter der ärztlich kontrollierten Impfung:
Die Ärztin, der Arzt gibt, in Kenntnis der Krankengeschichte des Patienten die Empfehlung zur Impfung unter Einbezug der Vorteile und möglichen Nebenwirkungen auf Grund der medizinischen Ausbildung und Erfahrung. Die Verabreichung der Impfung erfolgt nur im Einverständnis mit dem Patienten im Sinne des „informed consent“
Eine Impfpflicht bzw. Zwangsimpfung widerspricht den Grundsätzen der ärztlichen Ethik und beschränkt die persönliche Freiheit der Menschen. Durch die Verpflichtung oder den Zwang zur Impfung kann der Arzt seiner Verantwortung als Vertrauensperson, Berater und Therapeut nicht mehr gerecht werden. Eine Impfpflicht widerspricht den rechtlichen Vorgaben des weltweit gültigen ärztlichen Gelöbnisses und des Hippokratischen Eids.
https://aerztezeitung.at/2018/oaz-artikel/politik/deklaration-von-genf-hippokrates-und-das-aerztliche-geloebnis/
Medizinisch wissenschaftliche Begründung:
1. Wissenschaftliche Begründungen – siehe persönlicher Brief an die Abgeordneten vom 22.12.2021, den auch ich unterzeichnet habe.
https://documentcloud.adobe.com/link/track?uri=urn:aaid:scds:US:4320b59a-4bde-4ca0-aa9d-2f12a9d64c6e
2. Offizielle Warnhinweise auf mögliche schwere Nebenwirkungen und Langzeitfolgen über die im Aufklärungsgespräch verpflichtend hinzuweisen ist.
a. Arzneimittelbrief - „Wissenschaftliche Information über Wirkung, Nebenwirkungen und Risiken genetischer Impfstoffe gegen SARS-CoV2 als Folge verkürzter Prüfphasen“ https://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2020&S=85
b. Rote Hand Briefe des Paul Ehrlich Institutes – diese warnen aktuell bei den Covid-19 Impfungen vor möglichen schwersten Nebenwirkungen bis hin zum Tod! https://www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlichungen-arzneimittel/rote-hand-briefe/rote-hand-briefe-node.html
3. Persönliche Erfahrung
Noch nie wurden mir in den 4 Jahrzehnten meiner ärztlichen Tätigkeit in so kurzer Zeit so viele schwere Nebenwirkungen, Impfschäden und Todesfälle persönlich bekannt wie bei diesen völlig neuartigen, nur bedingt notzugelassenen „Covid 19-Impfungen“!
Meine Bitte:
Sehr geehrte Abgeordnete, sehr geehrter Abgeordneter zum Nationalrat!
Da Sie mit Einführung der Impfpflicht und damit Ausschaltung der üblichen ärztlichen Kontrolle auch die persönliche Verantwortung für alle Kinder und Erwachsenen übernehmen und tragen, bitte ich Sie sich folgende Frage zu stellen:
„Würde ich meinem Kind, einer schwangeren Frau oder einem mir vertrauendem Menschen eine bedingt zugelassene, völlig neuartige Impfung empfehlen, die keinen sicheren Schutz im Sinne einer sterilen Immunität garantiert, aber mögliche schwere Nebenwirkungen bis hin zum Tod sowie gravierende Langzeitfolgen haben kann? Oder würden Sie zur Vorsicht – zu „Primum non nocere“ raten?
Bitte unterstützen Sie mit Ihrem persönlichen Engagement und Ihrer politischen Verantwortung für uns Bürgerinnen und Bürger Österreichs die Ablehnung des Impfzwanges bzw. der Impfpflicht und die Beibehaltung der ärztlich kontrollierten Impfung mit staatlich geprüften Impfseren.
Mit vorzüglicher Hochachtung
Dr. Walter Surböck