LETZTES UPDATE: 24.07.2017; 10:07
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Die Werkstätten

Sechs unterschiedliche Workshops begeistern Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren für Demokratie und Parlamentarismus.

Politische Werkstatt

"Auf der Spur eines Gesetzes"
 

Wie entsteht eigentlich ein Gesetz? – In Form einer interaktiven "Expedition" durch den Ort der Bundesgesetzgebung kann diese nachvollzogen werden: Die Teilnehmenden erfahren jene Abläufe, die in den Ausschussräumen, in Nationalrat und Bundesrat passieren und die wichtigsten Stadien des parlamentarischen Gesetzgebungsverfahrens abbilden. Somit wird für die Kinder und Jugendlichen der Ablauf der Gesetzgebung erfahrbar gemacht. In verschiedenen "Expeditionsteams" erforschen die Kinder auch die Zusammenhänge und Grundbegriffe von Gesetzgebung und Parlament. Die Ergebnisse werden als Bericht aufgearbeitet und vor der ganzen Klasse präsentiert. Ausgangs- und Endpunkt der "Expedition" sind die Räume der Demokratiewerkstatt im Pavillon Ring am Heldenplatz.

Medien-Werkstatt

"Wie informiere ich mich?"
 

In der Medien-Werkstatt dreht sich alles um den Umgang mit Medien, ihrer bedeutenden Rolle in der Demokratie, um Meinungsbildung und Informationsverarbeitung. Die Kinder und Jugendlichen lernen dabei die verschiedenen Arbeitsschritte und Aufgaben kennen, die zu einem Medienbericht führen: vom Auftrag über Recherche, Redaktion bis zur technischen Verarbeitung eines Berichts. Durch die Arbeit mit konkreten Themen wird das kritische Interesse der TeilnehmerInnen geweckt, unterschiedliche Darstellungen sowie die Veränderung der Aussage eines Themas in verschiedenen Medienberichten zu erkennen. Spielerisch werden die jungen TeilnehmerInnen an den Umgang mit der Technik herangeführt und erfahren Tricks, wie sich Informationen durch die Verarbeitung in verschiedenen Medien verändert und auch verändert werden kann. Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen dafür zu sensibilisieren, als MedienkonsumentInnen eine kritischere Haltung gegenüber Informationen einzunehmen.

Werkstatt mit ParlamentarierInnen

"Sind Gesetze für alle da?"
 

Rechte haben! Für wen sind die Gesetze da? Können Gesetze verändert werden? Und was hat das Parlament damit zu tun? – Kinder und Jugendliche beschäftigen sich in dieser Werkstatt mit den Grundlagen der Gesetzgebung, der Gewaltentrennung und der Arbeit von ParlamentarierInnen. Unterstützung bekommen sie dabei von Nationalratsabgeordneten oder Bundesräten und Bundesrätinnen persönlich, die die Jugendlichen bei ihren Rechercheaufträgen unterstützen, beraten und ihre eigenen Erfahrungen mitteilen. Die Werkstatt mit ParlamentarierInnen ermöglicht PolitikerInnen und Jugendlichen einen direkten Gedankenaustausch und bietet dabei beiden Seiten unmittelbaren Einblick in die jeweilige Lebenswelt, vor allem die Aufgaben von ParlamentarierInnen werden für die Jugendlichen begreifbar gemacht. Die Moderation des Workshops erfolgt durch das Demokratiewerkstatt-Team, welches die TeilnehmerInnen zu Beginn auf die Arbeit mit den ParlamentarierInnen vorbereitet.

Partizipationswerkstatt

"Meine Meinung zählt!"
 

Die TeilnehmerInnen durchlaufen spielerisch unterschiedliche Meinungsbildungsprozesse und entwickeln innerhalb des Partizipationsspiels Ideen, wo und wie sie in ihrem Alltag ihre persönliche Meinung einbringen können. Sie sammeln im Laufe des Spiels Informationen rund um das Thema Meinungsbildung, Mitbestimmung und Abstimmungsmöglichkeiten. Höhepunkt ist die gemeinsame Abstimmung zu einem Thema am Ende des Spiels. Danach werden die Ergebnisse des Spiels in Form von neuen Spielinputs der einzelnen Teams verarbeitet. Die TeilnehmerInnen lernen, sich als MitspielerInnen in einem System zu positionieren und ihr persönliches Engagement zu zeigen.

Zeitreise-Werkstatt

"Zeitreise Republik"
 

Themen, die die Entwicklung der Republik Österreich von 1918 bis heute prägten, wie etwa "Wie wurde die Republik gegründet?", "Was war der Kalte Krieg, und welche Bedeutung hatte er für Österreich?" oder "Wie wurde Österreich Mitglied der Europäischen Union?" werden in Kleingruppen erarbeitet und zu einem großen historischen Ereignisbogen der I. und II. Republik zusammengefügt. So wird beispielsweise durch die Einordnung von Geburtsdaten eigener Familienangehöriger im historischen Kontext versucht, diese noch nahe Vergangenheit lebendig werden zu lassen.

Europa-Werkstatt

 "Die Europäische Union kennen lernen"
 

Wie und warum ist die Europäische Union entstanden? Was passiert im EU-Parlament? Welche Auswirkungen haben die Entscheidungen in der Europäischen Union auf den eigenen Lebensbereich? Wie kann ich diese mitgestalten? – Auf diese und ähnliche Fragestellungen gehen die SchülerInnen in der Europa-Werkstatt ein. Sie beschäftigen sich dabei auch mit den Institutionen der Europäischen Union und der Zusammenarbeit der Mitgliedsländer. Anhand von konkreten Beispielen aus verschiedenen Themenbereichen wird eine nachvollziehbare Verbindung zur eigenen Lebenswelt hergestellt. So recherchieren die Jugendlichen etwa, in welchen Bereichen eine Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten wichtig ist oder welche EU-Institutionen wofür zuständig sind. Erklärtes Ziel dieses Workshops ist es auch, Hürden, Schwellenängste und Vorurteile in Zusammenhang mit der EU abzubauen bzw. zu verringern.