Ing. Vinzenz Schumy
Politische Mandate/Funktionen
- Abgeordneter zum Nationalrat (V. GP), ÖVP
19.12.1945-08.11.1949 - Staatssekretär im Staatsamt für Sicherung, Verwaltung, Planung und Verwendung öffentlichen Vermögens
26.09.1945-20.12.1945 - Bundesminister mit der sachlichen Leitung der Angelegenheiten der inneren Verwaltung und der wirtschaftspolitischen Angelegenheiten betraut im Bundeskanzleramt
10.05.1933-21.09.1933 - Bundesminister mit der sachlichen Leitung der inneren Angelegenheiten betraut im Bundeskanzleramt
26.09.1929-30.09.1930 - Vizekanzler
04.05.1929-26.09.1929
Kurzbiografie
Geb.: 28.07.1878, Saak (Kärnten)
Verst.: 13.12.1962, Wien
Berufliche Tätigkeit: Landestierzuchtinspektor i. R.
Weitere Politische Mandate/Funktionen
- Leiter des Kärntner Heimatdienstes 1918-1920
- Mitglied der österreichischen Friedensdelegation in St. Germain 1919
- Abgeordneter zum Kärntner Landtag 1918-1938
- Landeshauptmann-Stellvertreter von Kärnten 1921-1923 sowie 1931-1932
- Landeshauptmann von Kärnten 1923-1927
- Mitglied der Kärntner Landesregierung 1918-1921
- Mitglied der Kärntner Landesregierung 1927-1929
- Obmann des Landbundes für Österreich 1924-1931
- Vizepräsident des Österreichischen Bauernbundes
- Präsident der Landwirtschaftskammer für Kärnten 1919-1923
- Obmann des Zentralverbandes landwirtschaftlicher Verbände für den Warenverkehr
Beruflicher Werdegang
- Generalanwalt des Allgemeinen Verbandes für das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen in Österreich
- privatwirtschaftliche Tätigkeit in Wien 1938-1945
- Anwalt des Verbandes landwirtschaftlicher Genossenschaften in Kärnten 1932-1938
- Geschäftsführer der Kärntner Viehverwertungsgenossenschaft
- Landestierzuchtinspektor für Kärnten 1911-1918
- Leiter der landwirtschaftlichen Schule in Völkermarkt 1904-1911
Bildungsweg
- Ehrendoktorat der Hochschule für Bodenkultur
- erlernter Beruf: Diplom-Landwirt
- Studium am Polytechnikum in Zürich und an der Hochschule für Bodenkultur in Wien
- Realschule in Klagenfurt
- Volksschule
Inhalt und Umfang der Biografien ab 1945 gehen grundsätzlich auf die von den Mandatarinnen und Mandataren selbst gemachten Angaben zurück. Diese können von der Parlamentsdirektion ohne Zustimmung der Betroffenen nicht geändert werden.
Stand: 02.01.1990