Zur Abfederung der stark gestiegenen Wohnkosten hat der Bundesrat die Ausweitung der Wohnkostenunterstützung befürwortet. Die für 2023 von den Bundesländern ausbezahlten Wohn- und Heizkostenzuschüsse werden von Seiten des Bundes um 225 Mio. € aufgestockt.
Leistbares Wohnen thematisierte die SPÖ auch in einer Dringlichen Anfrage an Bundeskanzler Karl Nehammer. Der Salzburger Bundesrat David Egger-Kranzinger kritisierte, dass viele Punkte des Regierungsprogramms zum Thema Wohnen nach wie vor nicht umgesetzt seien, und mahnte unter anderem eine Leerstandsabgabe ein, um Wohnraum zu mobilisieren. Auch die zunehmende Errichtung von Chalet-Dörfern in Tourismusgebieten ist ihm ein Dorn im Auge. Eine Leerstandsabgabe auf Bundesebene ist laut Staatssekretärin Claudia Plakolm allerdings nicht geplant, zumal Expert:innen einen Lenkungseffekt bezweifelten. Bei der Novellierung des Mietrechts ist es ihr wichtig, sowohl Mieter:innen als auch Vermieter:innen gerecht zu werden.