News 04.12.2025, 17:26

Bundesrat: Kein Einspruch gegen jüngste Nationalratsbeschlüsse

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 4. Dezember keinen Einspruch gegen die jüngsten Gesetzesbeschlüsse des Nationalrats erhoben. Damit ist das Aus für die Klebevignette zur Nutzung der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen endgültig besiegelt. Sie soll ab Dezember 2026 durch die schon jetzt vielfach genutzte digitale Vignette abgelöst werden. Auch weitere Verkehrsgesetze und eine AVG-Novelle zur Beschleunigung von Großverfahren haben die Länderkammer des Parlaments passiert.

Der Bundesrat hat in seiner jüngsten Sitzung unter anderem über das Aus für die Klebevignette beraten.

Dringliche Anfrage der FPÖ

Gegenstand einer Dringlichen Anfrage der FPÖ an Bildungsminister Christoph Wiederkehr war neben dem Lehrermangel die "zunehmende Präsenz von Gender-Themen" an Schulen. Zudem zeigte sich Bundesrätin Isabella Theuermann darüber besorgt, dass Gewalt und Drohungen gegenüber Lehrerinnen und Lehrern zunehmen würden. Vor allem in Ballungsräumen ortet sie, was den Lehrermangel betrifft, "dramatische Ausmaße". Wiederkehr verwies demgegenüber auf eine Stabilisierung des Lehrkräftebedarfs und erste Erfolge der neuen Lehrerausbildung. Was Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger betrifft, verlassen ihm zufolge weniger als 5 % den Lehrberuf wieder.

In der Aktuellen Stunde verteidigte Innenminister Gerhard Karner die "konsequente Asylpolitik" der Regierung. Die Zahl der Asylanträge sei zuletzt auf den niedrigsten Wert seit fünf Jahren zurückgegangen, betonte er. Die Abschiebungen nach Syrien und Afghanistan sollen ihm zufolge weiter forciert werden. Thema im Plenum war auch der ORF: Der Jahresbericht 2024 wurde einhellig zur Kenntnis genommen.