Der erste Sitzungstag am Mittwoch startet um 13 Uhr. Auf der Tagesordnung steht unter anderem das neue "Günstiger-Strom-Gesetz". Damit müssen Betreiber von Anlagen, wie Windkraft- oder Photovoltaikanlagen, künftig einen Beitrag dafür leisten, dass sie Strom ins Netz einspeisen. Ein Teil der Kosten für den Ausbau der Stromnetze soll so aufgebracht werden. Einspeiser mit einer netzwirksamen Leistung bis 20 kW sollen davon aber befreit werden. Die notwendige Zweidrittelmehrheit erreichte die Koalition im Nationalrat nach intensiven Verhandlungen gemeinsam mit den Grünen.
Mit einer Mietpreisbremse sollen inflationsbedingte Mieterhöhungen gedämpft und Mietbefristungen von Wohnungen von drei auf fünf Jahre erhöht werden. Debattiert wird außerdem über Maßnahmen gegen "Parkplatz-Abzocke" und weitere Vorlagen aus den Bereichen Justiz und Wirtschaft. Grünes Licht braucht es auch noch für die Nulllohnrunde für die Bundespolitik sowie für eine Dienstrechtsnovelle, die den Gehaltsabschluss für den öffentlichen Dienst für drei Jahre festlegt.