Die vorgelegten Maßnahmen für eine Spritpreisbremse nahmen in der Länderkammer ihre letzte parlamentarische Hürde. Damit ist der Weg seitens des Parlaments frei für das Inkrafttreten mit 1. April. Die Bundesregierung erhält so die Möglichkeit, Verordnungen zu erlassen, um die Mineralölsteuer zu senken sowie Margen für Unternehmen der Treibstoffbranche zu bestimmen. Insgesamt sollen die Spritpreise dadurch um zehn Cent gesenkt werden. Mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen und der Grünen konnte auch in der Länderkammer die notwendige Zweidrittelmehrheit für die Änderungen im Preisgesetz erreicht werden.
Keine Zustimmung von den Grünen erhielt hingegen die Absenkung der Mineralölsteuersätze. Die Freiheitlichen stimmten keinem der beiden Anträge zu, kritisierten das Paket als nicht ausreichend und forderten weitreichendere Maßnahmen. Die Staatssekretärinnen Elisabeth Zehetner und Barbara Eibinger-Miedl als auch die Abgeordneten der Regierungsfraktionen hoben die Verantwortung der Politik in dieser Situation sowie die Bedeutung der gesetzten Maßnahmen zur Senkung der Inflation hervor.