Einen fiktiven Gesetzesvorschlag zum Thema "Leistung muss sich lohnen - auch in der Schule" behandelten heute auf Einladung von Nationalratspräsident Walter Rosenkranz rund 100 Schülerinnen und Schüler im Jugendparlament. In verschiedenen Rollen durchliefen die Jugendlichen aus der Steiermark und aus Tirol den Gesetzgebungsprozess und erlebten so hautnah, wie politische Entscheidungen entstehen. Sie waren dabei in der Rolle als Abgeordnete, als Reporterinnen und Reporter, als Social-Media-Team oder als Redakteurinnen und Redakteure der Parlamentskorrespondenz im Einsatz.
Fragen der Schülerinnen und Schüler zum parlamentarischen Betrieb beantworteten "echte" Abgeordnete aller Fraktionen. Maximilian Weinzierl (FPÖ), Margreth Falkner (ÖVP), Paul Stich (SPÖ), Ines Holzegger (NEOS) und Ralph Schallmeiner (GRÜNE) sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Parlamentsdirektion begleiteten die Jugendlichen bei ihrer parlamentarischen Entscheidungsfindung. Höhepunkt des Tages war die Abstimmung über einen fiktiven, vorformulierten Gesetzesvorschlag bei einer Plenarsitzung im Nationalratssaal. Für die inhaltlich-thematische Unterstützung sorgten die Bildungspsychologin Michaela Fasching und der Schuldirektor Árpád Krämer vom Wiener Gymnasium am Augarten.
Den Schülerinnen und Schüler standen zur Beantwortung ihrer Fragen "echte" Abgeordnete aller Fraktionen zur Verfügung.