Die Einrichtung von Primärversorgungszentren soll künftig vereinfacht und damit auch beschleunigt werden. Zu den aktuell 40 bestehenden Primärversorgungseinheiten sollen bis Ende 2026 zumindest 43 weitere in ganz Österreich dazu kommen. Bürokratische Hürden werden abgebaut, sodass das Verfahren zur Auswahl von Bewerber:innen für eine Primärversorgungseinheit beschleunigt wird. Damit sollen Gründungen künftig schneller erfolgen können. Die gesetzliche Grundlage hat der Nationalrat am zweiten Sitzungstag des Tagungsfinales beschlossen.
Im zweiten Anlauf haben die Abgeordneten außerdem den neuen Eltern-Kind-Pass beschlossen, der ab Jänner 2024 den Mutter-Kind-Pass ablöst und bis zum Jahr 2026 ausgebaut und digitalisiert wird.