Mit dem sogenannten "Wohnschirm" werden von Armut betroffene Haushalte unterstützt, die mit ihren Mietzahlungen in Rückstand geraten sind oder gestiegene Energiekosten nicht mehr stemmen können. Ziel ist es insbesondere, sie vor einer Delogierung bzw. vor Wohnungslosigkeit zu bewahren. Zudem wird mit Projekten wie "Housing First" obdachlosen Personen geholfen. Ursprünglich wäre der "Wohnschirm" mit Ende dieses Jahres ausgelaufen, nun soll er bis Ende 2029 verlängert werden. Jeweils 28 Mio. € pro Jahr will die Regierung dafür bereitstellen. Auch die Schulstarthilfe für Kinder aus Sozialhilfehaushalten soll fortgeführt werden. Zweimal jährlich werden unter diesem Titel Sachleistungen in der Höhe von 150 € pro Kind in Form von Gutscheinen bzw. Bezahlkarten gewährt.
Der Nationalrat wird in seiner nächsten Sitzung voraussichtlich eine Verlängerung des Wohnschirms beschließen.