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Corona-Pandemie: Österreich will 2022 und 2023 42 Millionen Impfdosen beschaffen

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Österreich will zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in den Jahren 2022 und 2023 42 Millionen Impfdosen beschaffen. Für die dafür notwendigen Budgetmittel hat der Finanzausschuss des Nationalrats nun grünes Licht gegeben. Demnach sollen insgesamt 841,8 Mio. € zur Verfügung gestellt werden. Kritik kommt von der FPÖ: Sie bemängelt nicht nur die aus ihrer Sicht zu große Menge an bestellten Impfstoffen, sondern auch den gestiegenen Durchschnittspreis.

Passiert haben den Finanzausschuss auch weitere Gesetzesvorhaben. Demnach werden Gemeinden noch bis Ende 2022 Zeit haben, um Unterstützungen aus dem Gemeindehilfspaket zu beantragen und mit den geförderten Projekten zu starten. Zudem sollen alle Leistungen, die über den EU-Wiederaufbaufonds finanziert werden, in der Transparenzdatenbank eingemeldet werden müssen. Zur Wiederauffüllung zweier internationaler Entwicklungshilfefonds, konkret des Asiatischen Entwicklungsfonds und des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung, trägt Österreich 18,9 Mio. € bzw. 16 Mio. € bei.

Thema einer Aktuellen Aussprache mit den Nationalbankchefs Robert Holzmann und Gottfried Haber war unter anderem die wirtschaftliche Erholung der Euro-Länder. Laut Holzmann könnte das BIP im Euroraum jüngsten Prognosen zufolge 2021 um 4,6% und 2022 um 4,7% wachsen. Im Auge behalten wollen die Banker die Entwicklung bei den Wohnkrediten, hier bereitet ihnen die Frage der Finanzierbarkeit eine gewisse Sorge.

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