News in einfacher Sprache 25.06.2026, 18:39

Bundesrat stimmt dem Budgetmaßnahmengesetz zu

Der Bundesrat hat dem Budgetmaßnahmengesetz 2026 zugestimmt. Damit ist das Gesetz jetzt beschlossen. In dem Gesetz stehen Maßnahmen, um Geld zu sparen. Insgesamt sollen ungefähr 100 Millionen Euro eingespart werden.

Zu den Maßnahmen gehören zum Beispiel neue Gebühren für Aufenthaltstitel für Menschen aus dem Ausland. Es soll auch Nachschärfungen bei der Wegzugsbesteuerung geben. Die Wegzugsbesteuerung müssen Personen zahlen, die ins Ausland ziehen, wenn der Staat dadurch das Besteuerungsrecht auf ihr Vermögen verliert. Diese Steuer soll verhindern, dass bestimmte Werte, die in Österreich entstanden sind bei einem Umzug ins Ausland steuerfrei werden. Außerdem will die Regierung Scheinunternehmen stärker bekämpfen. Es soll gleichzeitig auch heuer wieder möglich sein, eine steuerfreie Mitarbeiterprämie zu zahlen.

Das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz kann in Kraft treten.

Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz: Bundesländer sollen ihren Beitrag leisten

Der Bundesrat hat dem Gesetz zum schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energien (EABG) mit der nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit zugestimmt. Dadurch soll es schneller mehr Anlagen für Strom aus Sonne, Wind und Wasser geben. Außerdem soll es genug Gebiete für die nötige Infrastruktur geben. Jedes Bundesland soll bestimmte Beiträge zur Energie-Erzeugung mit Photovoltaik, Windkraft und Wasserkraft leisten.

Unterstützung für Alleinerziehende, Mitnahme von Vertrauenspersonen, Fachhochschulen

Der Bundesrat hat noch anderen Beschlüssen des Nationalrats zugestimmt. Unter anderem wird es 35 Millionen Euro zur Unterstützung von Alleinerziehenden geben. In Zukunft werden alle Menschen das Recht auf Begleitung bei allen Untersuchungen haben, die die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und das Sozialministeriumservice verlangen. Es wird auch pensionsrechtliche Anpassungen im Notar-Versorgungsgesetz geben. Außerdem kommen Änderungen im Fachhochschulgesetz. Damit sollen Fachhochschulen vor allem leichter neue Studiengänge anbieten können.

Entbürokratisierung, Volksgruppen und Abschiedsrede von Stotter

Im Rahmen einer dringlichen Anfrage der FPÖ hat Staatssekretär Josef Schellhorn die Pläne der Regierung zum Bürokratieabbau erklärt. Verfahren sollen dadurch einfacher und schneller werden.

In der Aktuellen Stunde war Ministerin Claudia Bauer anwesend. Sie ist Bundesministerin für Europa, Integration und Familie. Es ist um die Volksgruppen in Österreich gegangen, die sehr wichtig für die ganze österreichische Gesellschaft sind.

Davor hat Bundesratspräsident Markus Stotter noch seine Abschiedsrede gehalten. Grund ist der regelmäßige Wechsel im Vorsitz gewesen. Er hat betont, dass die Zukunft eines Landes davon abhängt, wie stark seine Regionen, Gemeinden und lokalen Strukturen sind.

Der Vorsitz von Bundesratspräsident Markus Stotter endet am 30. Juni.

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