News in einfacher Sprache 05.03.2025, 10:03

Das Parlament arbeitet bei EU-Gesetzen mit

Passiert das wirklich?

Gleich nach dem Beitritt von Österreich hat die EU über Tier-Transporte diskutiert. Damals war Wilhelm Molterer von der ÖVP Landwirtschafts-Minister in Österreich. Der Nationalrat hat Minister Molterer gesagt: Er darf dem EU-Gesetz nur unter bestimmten Bedingungen zustimmen. Minister Molterer fand das nicht so gut. Aber er musste es trotzdem machen.

Das ist ein Beispiel, wie das Parlament bei EU-Gesetzen mitarbeiten kann.

30 Jahre Mitarbeit an EU-Gesetzen

Das Parlament den Minister:innen mehr als 100-mal gesagt: So müssen sie abstimmen. Man nennt das Verhandlungs-Auftrag.

  • Der Nationalrat hat 89 Verhandlungs-Aufträge gegeben.
  • Der Bundesrat hat 17 Verhandlungs-Aufträge gegeben.

Wer trifft diese Entscheidungen?

  • der EU-Hauptausschuss
  • der EU-Unterausschuss des Nationalrats
  • der EU-Ausschuss für den Bundesrat

Diese Ausschüsse hatten in 30 Jahren 547 Sitzungen.

Das Parlament arbeitet seit 30 Jahren an EU-Gesetzen mit.

Das Parlament hat 102 Mitteilungen an die EU-Kommission geschickt. Darin steht die Meinung des Parlaments zu Plänen der EU.

Das Parlament hat 37-mal gesagt: Mit einem Plan der EU sind wir nicht einverstanden.

Warum war das so? Das Parlament war der Meinung: Die Pläne der EU verändern das österreichische Recht zu stark.

Der Bundesrat hat das 34-mal gemacht. Im Vergleich mit anderen Ländern ist das sehr oft.

Jubiläums-Jahr: Parlament feiert 3 historische Ereignisse

Sie waren sehr wichtig für die Demokratie:

  • Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende gegangen.
  • Österreich hat den Staatsvertrag unterschrieben.
  • Österreich ist der EU beigetreten.

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