In diesem Jahr geht es um Schloss Hartheim. Dort haben die Nationalsozialisten in den Jahren 1940 bis 1944 bis zu 30.000 Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen ermordet.
Vor der Veranstaltung kann man einen Ausschnitt aus der ORF-III-Dokumentation "Schloss Hartheim – Die NS-Mordanstalt" sehen. Dann eröffnet der Zweite Nationalratspräsident Peter Haubner die Veranstaltung. Schauspielerin Kristina Sprenger liest aus Lebensgeschichten von Opfern. Dann gibt es eine Diskussion, bei der Fachleute und Besucher:innen der Veranstaltung miteinander sprechen können.
Bei der Diskussion sprechen:
- Florian Schwanninger, Leiter des Lern- und Gedenkortes Schloss Hartheim
- Wolfgang Schumann, Sohn von Widerstandskämpfer Karl Schumann
- Nachfahren von Menschen, die in Hartheim ermordet worden sind: Die Fachfrau für Menschenrechte Marianne Schulze ist die Urenkelin von Adolf Böhm. Johann Andre ist der Sohn von Josef Andre.
Am Ende der Veranstaltung spricht Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler.
In der Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus geht es um die Opfer des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung ist wie voriges Jahr im Bundesversammlungssaal.