- In der nächsten Woche geht es im Parlament um das Gedenken und um den Bundesrat.
- Der Bundesrat kommt nächste Woche zu einer Sitzung zusammen.
- Außerdem treffen sich österreichische Abgeordnete mit Kolleg:innen aus anderen Ländern.
Holocaust-Gedenken und Bundesrat: Die Wochen vom 27.1. bis 7.2.
Internationaler Tag des Gedenkens der Opfer des Holocaust
Am 27. Januar 2025 ist die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau 80 Jahre her. Das Parlament erinnert an die Opfer des Holocaust. Holocaust nennt man die Ermordung von Millionen jüdischer Menschen im Nationalsozialismus.
Es gibt eine Diskussionsveranstaltung für Schüler:innen, bei der auch Erika Freeman dabei sein wird. Erika Freeman hat als Kind vor den Nazis aus Wien fliehen müssen. Sie ist jetzt Psychoanalytikerin. Danielle Spera leitet die Veranstaltung.
"#WeRemember" ist eine Aktion auf der ganzen Welt. Sie will erreichen, dass niemand die Opfer der Nazis vergisst. Als Teil dieser Aktion wird man am 27. Jänner "#WeRemember" an die Wand des Parlaments lesen können.
Erste Reden im Bundesrat
Am 30. Jänner gibt es im Bundesrat zwei Antrittsreden. Andrea Eder-Gitschthaler spricht zuerst. Sie ist im ersten Halbjahr 2025 Bundesratspräsidentin. Ihr Motto ist "Miteinander wachsen – Brücken der Generationen bauen". Sie wird sich in ihrer Amtszeit viel mit Pension und dem Übergang vom Arbeitsleben zur Pension beschäftigen.
Danach spricht Alexander Schallenberg. Schallenberg ist Bundeskanzler bis es eine neue Regierung gibt.
Internationale Termine der Abgeordneten
In der Woche vom 27. bis 31. Jänner gibt es für die Abgeordneten vor allem internationale Termine. Am Montag treffen sich die Vorsitzenden der Konferenz der Europaausschüsse in Warschau. Peter Haubner vertritt das österreichische Parlament. Haubner ist Zweiter Nationalratspräsident und Obmann des EU-Unterausschusses des Nationalrats.
Eine Gruppe aus Norwegen trifft sich am Mittwoch mit österreichischen Abgeordneten. Sie werden über den Arbeitsmarkt, die Pensionsreform und das Krankengeld sprechen.
Im EU-Ausschuss des Bundesrats spricht am Mittwoch der Leiter der polnischen Botschaft. Er heißt Zenon Kosiniak Kamysz. Er wird erklären, welche Ziele Polens EU-Ratsvorsitz hat.
Am Donnerstag kommt eine Gruppe Parlamentarier:innen aus Pakistan ins österreichische Parlament. Sie wollen etwas über die Arbeit des Budgetdienstes erfahren. Der Budgetdienst berät den Nationalrat bei Geldfragen und macht Untersuchungen zu dem Geld, das der Staat zur Verfügung hat. Die Parlamentarier:innen aus Pakistan treffen Nationalratspräsident Walter Rosenkranz und Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler. Sie werden außerdem mit Mitgliedern des Budgetausschusses sprechen.
Am 31. Jänner kommt der EU-Unterausschuss des Nationalrats zusammen. Finanzminister Gunter Mayr wird erklären, mit welchem Plan Österreich ein EU-Defizitverfahren verhindert hat. Bei einem Defizitverfahren bestimmt die EU, wie viel Geld ein Staat einsparen muss.