Der Nationalrat hat mit den Stimmen von FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS ein Kopftuch-Verbot in Schulen für Schülerinnen unter 14 Jahren beschlossen. Sigrid Maurer von den Grünen meinte: Österreich muss handeln, aber das Gesetz passt nicht zur Verfassung. Die Grünen haben daher gegen das Gesetz gestimmt. Die FPÖ wollte noch strengere Regeln. Die FPÖ wollte das Kopftuch auch für Lehrerinnen verbieten. Aber dieser Antrag hat keine Mehrheit bekommen.
Der Nationalrat hat auch Änderungen im Schul-Recht beschlossen: In Zukunft gibt es bei einer Suspendierung eine Betreuung für die Schülerinnen und Schüler. Suspendierung bedeutet: Eine Schule schließt Schülerinnen oder Schüler vom Unterricht aus, wenn sie gegen Verhaltens-Regeln verstoßen. Wenn Schülerinnen oder Schüler die Schule abbrechen, müssen sie in Zukunft ein Gespräch über ihre weitere Ausbildung führen. Wer ohne Grund nicht in die Schule kommt, muss Strafe zahlen. Die Strafen betragen in Zukunft zwischen 150 und 800 Euro. Bis jetzt haben die Strafen zwischen 110 und 440 Euro betragen.
Und das neue Strom-Gesetz hat die notwendige Mehrheit von 122 Stimmen bekommen, weil die Grünen für das Gesetz gestimmt haben.