News in einfacher Sprache 12.12.2025, 09:56

Pilnacek-Untersuchungs-Ausschuss hat erste Ladungen beschlossen

Die FPÖ hat einen Untersuchungs-Ausschuss zum Fall Pilnacek verlangt. Christian Pilnacek war ein hoher Beamter im Justiz-Ministerium. Man hat Herrn Pilnacek im Oktober 2023 tot in einem Wasser in der Nähe von der Donau gefunden. Die FPÖ glaubt: Bei den Untersuchungen haben verbotene Handlungen stattgefunden. Die FPÖ glaubt: Politikerinnen oder Politiker aus dem Innen-Ministerium oder aus dem Bundeskanzler-Amt haben Druck auf die Polizei ausgeübt und vielleicht sogar bestimmte Ergebnisse verlangt.

Der Ausschuss will diese Personen befragen:

  • den Bagger-Fahrer, der die Leiche gefunden hat
  • einen Polizisten aus der Polizei-Inspektion Weißenkirchen
  • ein Mitglied von der Feuerwehr Rossatz. Das Mitglied war bei der Bergung von der Leiche dabei.
  • die Ärztin, die man nach dem Fund gerufen hat
  • die Staatsanwältin, die die Untersuchung von der Leiche angeordnet hat
  • der Bezirks-Polizei-Kommandant von Krems
  • mehrere Polizei-Beamtinnen und Polizei-Beamten

Auf der Liste mit den Auskunfts-Personen stehen auch:

  • Peter Pilz, früher Nationalrats-Abgeordneter und Buch-Autor. Herr Pilz hat sich stark mit dem Fall beschäftigt.
  • Martin Kreutner, der Vorsitzende von der unabhängigen Untersuchungs-Kommission im Justiz-Ministerium
  • ein Unternehmer, der heimlich ein Gespräch mit Christian Pilnacek aufgezeichnet hat
  • die Journalisten Michael Nikbakhsh und Erich Vogl
  • die frühere Lebens-Gefährtin von Christian Pilnacek und ihre Mitbewohnerin von damals. Die FPÖ glaubt: Die beiden Frauen sind die letzten Personen, die Herrn Pilnacek vor dem Tod gesehen haben.

Mit dem Untersuchungs-Ausschuss zum Fall Pilnacek will die FPÖ vor allem klären: Hat es bei den Ermittlungen rund um den Tod von Christian Pilnacek politischen Einflussnahmen gegeben? Christian Pilnacek war ein hoher Beamter im Justiz-Ministerium.

Die Befragungen beginnen am 15. Jänner. Die Abgeordneten im Untersuchungs-Ausschuss planen für 14. Jänner einen Lokalaugenschein. Das bedeutet: Man sieht sich den Fundort von der Leiche genau an. Der Ausschuss plant bis zum 2. Juli 22 Sitzungen. Das Innen-Ministerium, das Justiz-Ministerium, das Bundeskanzler-Amt und die Staatsanwaltschaften müssen die notwendigen Akten bis 17. Dezember an das Parlament liefern.

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