Die FPÖ hat einen Untersuchungs-Ausschuss zum Fall Pilnacek verlangt. Christian Pilnacek war ein hoher Beamter im Justiz-Ministerium. Man hat Herrn Pilnacek im Oktober 2023 tot in einem Wasser in der Nähe von der Donau gefunden. Die FPÖ glaubt: Bei den Untersuchungen haben verbotene Handlungen stattgefunden. Die FPÖ glaubt: Politikerinnen oder Politiker aus dem Innen-Ministerium oder aus dem Bundeskanzler-Amt haben Druck auf die Polizei ausgeübt und vielleicht sogar bestimmte Ergebnisse verlangt.
Der Ausschuss will diese Personen befragen:
- den Bagger-Fahrer, der die Leiche gefunden hat
- einen Polizisten aus der Polizei-Inspektion Weißenkirchen
- ein Mitglied von der Feuerwehr Rossatz. Das Mitglied war bei der Bergung von der Leiche dabei.
- die Ärztin, die man nach dem Fund gerufen hat
- die Staatsanwältin, die die Untersuchung von der Leiche angeordnet hat
- der Bezirks-Polizei-Kommandant von Krems
- mehrere Polizei-Beamtinnen und Polizei-Beamten
Auf der Liste mit den Auskunfts-Personen stehen auch:
- Peter Pilz, früher Nationalrats-Abgeordneter und Buch-Autor. Herr Pilz hat sich stark mit dem Fall beschäftigt.
- Martin Kreutner, der Vorsitzende von der unabhängigen Untersuchungs-Kommission im Justiz-Ministerium
- ein Unternehmer, der heimlich ein Gespräch mit Christian Pilnacek aufgezeichnet hat
- die Journalisten Michael Nikbakhsh und Erich Vogl
- die frühere Lebens-Gefährtin von Christian Pilnacek und ihre Mitbewohnerin von damals. Die FPÖ glaubt: Die beiden Frauen sind die letzten Personen, die Herrn Pilnacek vor dem Tod gesehen haben.
Mit dem Untersuchungs-Ausschuss zum Fall Pilnacek will die FPÖ vor allem klären: Hat es bei den Ermittlungen rund um den Tod von Christian Pilnacek politischen Einflussnahmen gegeben? Christian Pilnacek war ein hoher Beamter im Justiz-Ministerium.