News in einfacher Sprache 21.03.2025, 10:03

Podcast "Geschichten aus dem Parlament" zur Beschränkung der Redezeit

Es hat lange keine Regel gegeben, wie lange Abgeordnete im Parlament reden dürfen. Das ist manchmal ausgenutzt worden. Zum Beispiel um Entscheidungen zu verschieben. Das nennt man auch "Filibustern". 1993 ist im Nationalrat die Beschränkung der Redezeit eingeführt worden. Damit war Schluss mit den ewig langen Reden.

Man nennt diese Beschränkung der Redezeit auch "Wiener Stunde". Diese regelt außerdem, wie lange Abgeordnete der einzelnen Parteien pro Stunde reden dürfen. Vor dieser Regelung haben Abgeordnete manchmal stundenlang ohne Pause geredet.

Folge 11: Vom Notbett zur Wiener Stunde: die Beschränkung der Redezeit

In Folge 11 von "Geschichte(n) aus dem Parlament" erinnern sich ehemalige Abgeordnete an diese langen Reden. Sie erzählen, welche dieser Reden für die Geschichte des Parlaments wichtig waren und warum heute niemand mehr so lange ohne Pause reden darf. Sie berichten, was die Beschränkung für die Diskussionen im Nationalrat bedeutet haben.

Über den Podcast

Sie hören in dem Podcast Interviews mit Menschen, die rund um das Parlament gearbeitet haben. Diese Menschen sind seit 2015 interviewt worden. Die Interviews sind ein Teil des Oral-History-Projekts der Parlamentsdirektion gewesen. Oral-History heißt "mündlich erzählte Geschichte". Clemens Haipl führt durch diesen Podcast.

Alle Folgen gibt es in der Mediathek und überall wo es Podcasts gibt. 

Rückmeldungen, Fragen oder Themenvorschläge zu Podcasts sind unter podcast@parlament.gv.at herzlich willkommen.

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