Der Produktivitätsrat richtet 47 Empfehlungen an die Bundesregierung. Er drängt auf rasche Maßnahmen für den ökologischen und digitalen Umbau der Wirtschaft. Damit soll die österreichische Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Neu eingeführt wurde ein jährlicher Produktivitätsbericht. Darin steht: Investitionen, Innovationen, technologischer Fortschritt und die Verbesserung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bevölkerung werden für das Wirtschaftswachstum immer wichtiger.
Der Produktivitätsrat ist ein unabhängiges Gremium, das aus 5 weisungsfreien Mitgliedern besteht. Sie kommen aus den Bereichen Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit. Vorsitzender ist der ehemalige Universitätsprofessor Dr. Christoph Badelt.
Diese Handlungsfelder hält der Produktivitätsrat für besonders wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu stärken:
- Anpassung des österreichischen Bildungssystems,
- eine ehrgeizige Forschungs- und Innovationspolitik,
- die Förderung des Strukturwandels im Unternehmenssektor und
- eine verbesserte Mobilisierung des vorhandenen Arbeitskräftepotenzials.
Als Risiken nennt der Rat die geopolitische Lage, steigende Finanzierungskosten und Engpässe am Arbeitsmarkt.