Der Simon-Wiesenthal-Preis 2024 ist gerade ausgeschrieben. Bis 31. Juli 2024 kann man sich dafür bewerben. Bewerben können sich Personen, Gruppen, Vereine oder Schul-Projekte.
Mit dem Preis werden Menschen ausgezeichnet, die sich besonders gegen Juden-Feindlichkeit einsetzen. Außerdem bekommen den Preis Menschen, die an der Aufklärung über den Nationalsozialismus arbeiten. Zur Zeit des Nationalsozialismus waren Millionen Menschen in Konzentrationslagern gefangen und wurden dort ermordet. Viele von ihnen waren Jüd:innen. Das nennt man auch Holocaust.
Es gibt einen Hauptpreis und 2 weitere Preise: einen Preis für den Einsatz gegen Juden-Feindlichkeit und einen Preis für die Aufklärung über den Nationalsozialismus.
Insgesamt werden mit dem Preis 30.000 Euro vergeben. 15.000 Euro gehen an den Hauptpreis, und jeweils 7.500 Euro an die weiteren 2 Preise.
Sie können sich oder Ihre Gruppe selbst bewerben. Sie können aber auch andere Personen und Gruppen vorschlagen. Das Online-Formular (nicht in einfacher Sprache) dafür finden Sie auf der Website des Simon-Wiesenthal-Preises.
Besonders gute Chancen haben Projekte,
- die neue Ideen und Schwerpunkte haben.
- die Vorbilder für andere Projekte sein können.
- die heute und auch in Zukunft etwas bewirken.
Zuerst beurteilt eine Jury die Projekte und macht einen Vorschlag.
Diesen Vorschlag bekommt der Nationalfonds. Das ist ein Fonds für die Opfer des Nationalsozialismus. Der Nationalfonds wird vom Kuratorium geführt, das Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka leitet.
Das Kuratorium entscheidet, wer den Preis bekommt. Die Preisverleihung findet im März 2025 statt.