News in einfacher Sprache 23.03.2026, 16:18

Steigende Spritpreise: Regierung braucht Unterstützung der Opposition

ÖVP, SPÖ und NEOS wollen, dass das Mineralölsteuer-Gesetz, das Preis-Gesetz und das E-Control-Gesetz geändert werden. Dadurch sollen die Preise weniger stark steigen. Bei außerordentlichen Preissprüngen sollen die Preise von Benzin und Diesel um rund 10 Cent je Liter gesenkt werden.

Dafür soll die Mineralölsteuer begrenzt werden. Raffinerien und Tankstellen sollen weniger Gewinne machen dürfen. Weder der Staat noch einzelne Marktteilnehmer sollen von der Krise profitieren. Das sagte Bundeskanzler Christian Stocker in einer Erklärung im Nationalrat. Er warnte aber davor, der Bevölkerung zu viel zu versprechen.

Das Gesetzespaket könnte noch diese Woche beschlossen werden. Voraussetzung dafür ist, dass zumindest eine Oppositionspartei für die Änderung des Preis-Gesetzes ist. Es ist noch offen, ob eine Oppositionspartei zustimmen wird.

Die FPÖ verlangt eine deutlichere Senkung der Spritpreise. Sie hat eine Abschaffung der CO2-Abgabe und eine vorübergehende Halbierung der Mineralölsteuer beantragt. Das ist nach Meinung der anderen Parteien aber nicht finanzierbar. Die Grünen haben Zweifel, dass die Vorschläge der Koalition die Übergewinne von Mineralölfirmen wirklich begrenzen können.

Die Regierungs-Spitze gab im Nationalrat eine Erklärung zur aktuellen Lage im Nahen und Mittleren Osten ab.

Regierungs-Spitze drängt auf Ende des Iran-Krieges

Bundeskanzler Stocker, Vizekanzler Andreas Babler und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger haben Erklärungen abgegeben. Sie zeigten sich dabei einig: Der Iran-Krieg muss so rasch wie möglich beendet werden.

Die Außenministerin betonte: Österreich setzt sich für ein Ende der Gewalt und Frieden ein. Gemeinsam mit Vizekanzler Babler hob Meinl-Reisinger die Bedeutung des Völkerrechts hervor. Sie wertete in diesem Zusammenhang auch das Vorgehen Israels und der USA kritisch.

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