Bezieherinnen und Bezieher der Ausgleichslage wurden falsch eingestuft
Vor Kurzem wurde nicht nur die Höhe der Pension um 5,8% den steigenden Preisen angepasst. Der Nationalrat hat im Herbst auch eine Einmalzahlung für Bezieherinnen und Bezieher kleiner und mittlerer Pensionen beschlossen. Wer eine Bruttopension unter 2.500 Euro bezieht, hat demnach im März einen Teuerungsausgleich von maximal 500 Euro überwiesen bekommen. Im Regelfall erhielten Betroffene 30 % ihrer monatlichen Gesamtpension.
Bezieherinnen und Bezieher der Ausgleichslage wurden dabei aber falsch eingestuft. Bei ihnen wurde nicht die Höhe der Mindestpension von 1.110 Euro als Berechnungsgrundlage für die Einmalzahlung herangezogen, sondern die geringere Eigenpension. Daher wurde ihnen zu wenig Teuerungsausgleich gezahlt. Konkret waren es 333 Euro zu wenig. Dieser Betrag soll ihnen nun im Juni nachgezahlt werden.
Die Regierungsparteien ÖVP und Grüne haben jetzt einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorbereitet. Der Sozialausschuss hat dem Vorschlag mehrheitlich zugestimmt. Nur die NEOS haben dagegen gestimmt.
ÖVP-Abgeordneter Michael Hammer sagte: Rund 200.000 Bezieherinnen und Bezieher der Ausgleichszulage werden die Nachzahlung bekommen.