News in einfacher Sprache 04.03.2025, 12:54

Zero Project: Projekte für eine Welt ohne Barrieren

Die Start-Veranstaltung zur Zero-Project-Konferenz hat heute zum sechsten Mal im Parlament stattgefunden. Das Zero-Projekt will eine Welt ohne Barrieren. Das Projekt will erreichen, dass mehr Menschen mit Behinderungen einen Arbeitsplatz bekommen. Die Konferenz ist vom 5. bis 7. März in der Wiener UNO-City. Es werden mehr als 1.000 Teilnehmer:innen aus ungefähr 90 Ländern kommen.

Bei der Start-Veranstaltung hat Erin Taylor mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz eine Rede gehalten. Erin Taylor hat eine schwere Krankheit, die man nicht heilen kann. Die Krankheit heißt ALS. Bei dieser Krankheit werden die Muskeln immer steifer und schwächer. Irgendwann kann man auch nicht mehr sprechen. Erin Taylor hat eine Technik verwendet, bei der sie mit ihren Augen den Bildschirm bedienen kann. Mit einer sogenannten Avatar-Technologie spricht der Computer mit ihrer Stimme. Erin Taylor ist dadurch unabhängiger geworden. Sie kann wieder selbstständig mit anderen Menschen sprechen.

Caroline Casey ist die Gründerin von "Valuable 500". Das ist eine Bewegung, die Unternehmen auf der ganzen Welt zeigt, wie wichtig Barrierefreiheit ist. Caroline Casey hat auch eine Rede gehalten. Sie hat gesagt, dass Barrierefreiheit Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbinde.

Das Ziel des Projekts ist eine Welt ohne Barrieren.

Abgeordnete aus allen fünf Parlamentsparteien haben dann Projekte vorgestellt, die sie selbst ausgesucht haben. Diese Projekte sind aus den Bereichen Inklusion bei der Arbeit, Informationstechnologie und Kunst. Die Politiker:innen haben sich verpflichtet, dass sie diese Projekte in Österreich so gut wie möglich unterstützen werden.

Martin Essl ist der Gründer des Zero Project. Er hat auch eine Rede gehalten. Er hat gesagt, dass das Zero Project verschiedene Menschen zusammenbringe: Menschen, die neue Ideen haben und Menschen, die Entscheidungen treffen können. Aber beim Zero Project reden diese Menschen nicht nur über Lösungen. Sie wollen Probleme auch wirklich lösen.

Bundesratspräsidentin Andrea Eder-Gitschthaler hat gemeinsam mit den Nationalratspräsident:innen zu der Veranstaltung ins Parlament eingeladen. Eder-Gitschthaler hat in ihrer Rede gesagt, dass sie durch die Start-Veranstaltung viele neue Ideen bekommen habe. Die Projekte würden zeigen, dass Inklusion nicht nur eine Idee oder Vorstellung sei. Inklusion könne Wirklichkeit sein.