News in einfacher Sprache 30.06.2026, 17:21

Zustimmung für fünf neue Gesetze

Die Mitglieder des Justizausschusses waren sich einig, dass Online-Shops und Anbieter von Finanzdienstleistungen einen "Widerrufsbutton" anbieten müssen. Mit diesem Knopf können Kundinnen und Kunden einen Vertrag einfacher rückgängig machen. Außerdem müssen Unternehmen genaue Informationen über alle Arten von Produkten anbieten. Zum Beispiel über die Haltbarkeit oder ob man ein Produkt reparieren kann.

Die Menschen sollen nachhaltig einkaufen können und Österreich will die Kreislaufwirtschaft fördern. Hersteller von Geräten sollen außerdem verpflichtet werden, ihre Produkte zu reparieren. So werden weniger Geräte weggeworfen. Produkte werden länger genutzt.

Die Grünen haben nicht zugestimmt. Sie befürchten, dass die Gewährleistung dadurch kürzer und schlechter wird.

Im neuen ESAP-Portal ("European Single Access Point") soll man Unterlagen von Unternehmen einfach abrufen können. Zum Beispiel Bilanzen oder Berichte zur Nachhaltigkeit. Die FPÖ befürchtet, dass es mehr bürokratischen Aufwand geben wird.

Der Justizausschuss hat über fünf Regierungsvorlagen gesprochen. Außerdem ist es auch um den Tätigkeitsbericht der Datenschutzbehörde und mehrere Anliegen der Opposition gegangen.

Erleichterungen bei Erneuerungen von Sterbeverfügungen

Es soll Änderungen im Sterbeverfügungsgesetz geben. Sterbeverfügungen bleiben weiter nur für ein Jahr gültig. Aber man soll sie einfacher erneuern können. Das soll innerhalb von fünf Jahren ab ihrer Errichtung möglich sein. Die Oppositionsparteien haben nicht zugestimmt. Sie meinen, es gäbe keine Regelungen zum Schutz von hilfeleistenden Personen.

Der Justizausschuss hat einstimmig einer Änderung beim Pensionssystem für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte zugestimmt. Mit den neuen Regeln soll die Organisation des Pensionssystems verbessert werden.

Außerdem ist es um den neuen Bericht der Datenschutzbehörde gegangen. Die Leitung der Behörde hat erklärt, dass es immer mehr Beschwerden zum Datenschutz gibt. Gleichzeitig bekommt die Behörde neue Aufgaben. Deshalb hat die Datenschutzbehörde zu wenige personelle und finanzielle Mittel.

Die Gespräche zu allen Anträgen der Oppositionsparteien sind verschoben worden.

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