Parlamentskorrespondenz Nr. 524 vom 03.06.2008
Zukunftsmusik (2)
Wien (PK) Der zweite Themenblock der Enquete "Zukunftsmusik" war den "aktuellen Herausforderungen an die musikalische Bildung und Ausbildung" gewidmet, nachdem zuvor Grundsatzfragen und internationale Rahmenbedingungen im Mittelpunkt standen (siehe PK Nr. 523).
Keuchel: Kulturelle Bildung bringt Schlüsselkompetenzen
Susanne Keuchel vom Bonner Zentrum für Kulturforschung sprach zur kulturellen und musikalischen Bildung und meinte, es könnten viele Argumente für die Sinnhaftigkeit der Förderung von Musik genannt werden. So zeige sich, dass die kognitive Entwicklung durch musikalische Förderung besser verlaufe als ohne musikalische Unterstützung. Kulturelle Bildung verhelfe zu Schlüsselkompetenzen, betonte die Referentin, die allerdings einschränkte, dass man derlei Erfolge nicht allein auf kulturelle Bereiche beschränken könne, erziele man doch auch mit anderer Förderung - Mathematik oder selbst Sport - entsprechende Ergebnisse, und nicht umsonst hätten bereits die alten Griechen die Verwandtschaft dieser Disziplinen erkannt und im Trivium bzw. im Quadrivium zusammengefasst.
Kulturelle Bildung sei maßgeblich abhängig vom Bildungsniveau des Elternhauses, die kulturellen Bildungsunterschiede würden derzeit durch das Schulsystem nicht ausgeglichen. Hier gelte es anzusetzen, schloss die Rednerin, die den hohen Stellenwert von kultureller Bildung für die Gesellschaft abschließend noch einmal betonte.
Per Ekedahl: Musik mit anderen Kunstdisziplinen kombinieren
Per Ekedahl, Kinder- und Jugendleiter der schwedischen Bundeskonzerte, erzählte aus der Praxis von Musikschulen am Beispiel der skandinavischen Modelle. Konkret hinterfragte er die klassische Aufteilung zwischen Musikern und Auditorium ebenso, wie er die Kombination von Musik mit anderen Kunstdisziplinen anregte. Sodann ging er auf Konzerte in Schulen ein und erläuterte deren Bedeutung für die kulturelle Bildung einer Gesellschaft und insbesondere die psychologische Bedeutung von Musik für den Einzelnen.
Wimmer: Kampf dem Kulturpessimismus
Michael Wimmer von "educult" befasste sich mit den Strukturen der Musikausbildung in Österreich. Er sagte, es sei nötig, gegen den grassierenden Kulturpessimismus anzutreten, denn es gebe heute wesentlich mehr Förderung als ehedem. Es brauche aber eine nutzenorientierte Institutionenreform, um wirklich alle Potentiale adäquat fördern zu können. Von zentraler Bedeutung sei eine bestmögliche musikpädagogische Ausbildung schon der KindergärtnerInnen und der VolksschullehrerInnen, da bereits im Kindesalter die Förderung entsprechend ansetzen müsse.
Es brauche zudem neue Wege in der Vermittlung, so Wimmer, der darauf verwies, dass Musik auch ein wesentliches Mittel der sozialen Integration darstelle. Man sei also auch in der Methodik gefordert, um auch in Zukunft optimale Ergebnisse in der Musikausbildung zu erzielen. So solle die Schule künftig primär ein kulturelles Zentrum sein, um den Zugang zu künstlerischem Angebot so leicht wie möglich zu gestalten.
Oebelsberger: Musikunterricht für alle
Monika Oebelsberger vom Salzburger Mozarteum wiederum unterstrich die Bedeutung der Entfaltung der künstlerischen Identität und meinte, diese Enquete mache ihr Mut, dass Österreich den richtigen Weg auf dem Gebiet der musikalischen Bildung weitergehen werde. Es gebe derzeit ermutigende Signale, wie Musikpädagogik in Österreich eine gute Tradition aufweise, die es entsprechend fortzuschreiben gelte. Die Rednerin verwies auf die positiven Aspekte von Musikpädagogik und plädierte dafür, die Herausforderung eines "Musikunterrichts für alle" anzunehmen, um alle Potenziale zu nützen und so noch bessere Resultate als bisher zu erzielen, wozu es auch einer entsprechenden Ausbildung der Pädagogen bedürfe.
ExpertInnendiskussion: Musikalische (Aus)Bildung quo vadis?
Harald Huber vom Österreichischen Musikrat hob hervor, dass für den Musikrat als Verband der Interessenvertretungen und als den Zielen der UNESCO verpflichtete Institution die Entfaltung der Vielfalt der Musik oberstes Ziel sei. Ob Klassik, zeitgenössische E-Musik, Jazz, Volksmusik, Rock, Pop oder Schlager – wir unterstützen jede Form von musikalischer Kreativität in Österreich, sagte er. Das 21. Jahrhundert sollte jeden elitären Zugang zum Erlernen von Musikinstrumenten, zum Singen, zum Improvisieren und Komponieren, zur Verbindung der Musik mit anderen Künsten in ein für alle Menschen geltendes Recht transformieren; so wie das Recht auf medizinische Versorgung sei auch das Recht auf musikalische Betätigung von der Gesellschaft flächendeckend zu organisieren.
Die Enquete sollte nach Meinung des Musikrates vier Ergebnisse bringen: die Einrichtung einer Arbeitsgruppe oder Plattform im Bildungsministerium, um das Recht aller Kinder und Erwachsenen auf musikalische Betätigung bzw. ein entsprechendes Lernangebot umzusetzen; die Wiedereinführung der Niederlassungsbewilligung für ausländische KünstlerInnen - wir brauchen, erläuterte der Redner, die KollegInnen nicht nur als künstlerische Bereicherung, sondern auch um die musikpädagogische Integrationsarbeit leisten zu können; die Heranführung des Anteils von österreichischer Musik in den heimischen Medien an den europäischen Durchschnitt von rund 40 % - dass Österreich mit 16 % das Schlusslicht in Europa darstellt, sei beschämend und "könne so nicht bleiben" – und die Schaffung eines hochdotierten österreichischen Musikexportfonds.
Bei Realisierung dieser vier Ziele hätte jedes Kind, jeder Jugendliche und jeder Erwachsene ausreichende Möglichkeiten, sich musikalisch zu betätigen und auf diese Weise Kommunikation und sozialen Zusammenhang zu stiften. Auch die aktiven kulturellen Bedürfnisse älterer Menschen und von Menschen mit Migrationshintergrund würden entsprechend berücksichtigt.
Mag. Marialuise Koch (Fachinspektorin für Musikerziehung NÖ) meinte, man bräuchte in der Grundschule LehrerInnen, die über musikalische Kompetenzen verfügen, die neuen pädagogischen Hochschulen haben auf diese Notwendigkeit so reagiert, dass die Ausbildung für den Bereich Musik nicht annähernd dem entspricht, was der Grundschullehrplan vorsieht. Die LehrerInnen haben daher zur Selbsthilfe gegriffen und arbeiten verstärkt mit MusikschullehrerInnen zusammen. Eine oftmals geglückte und erfreuliche Symbiose, die rechtlich und finanziell abgesichert werden muss, meinte sie. Das Recht der Kinder auf musikalische Betätigung müsse gesichert sein, daher müsse das Ministerium Mindeststandards für die Musikausbildung samt musikpädagogischer Forschung an allen pädagogischen Hochschulen vorgeben; gleichzeitig sollte eine ministerielle Arbeitsgruppe zum Gelingen des Musikunterrichts in der Volks- und Sonderschule eingerichtet werden. Zudem sollte es mehr Musikvolksschulen geben und sie sollten in das Regelschulwesen übergeführt werden.
Wer an einer Schule der 10- bis 14-Jährigen Musik unterrichtet, müsse über eine entsprechende fachliche Qualifikation verfügen, betonte Koch. Weiters forderte sie einen durchgehenden Musik- und bildende Kunst-Unterricht in den AHS sowie in den berufsbildenden Schulen und eine Angleichung der Lehrverpflichtungsgruppen. In allen Schulbereichen sollten mindestens durchgehend zwei Wochenstunden Musikerziehung erfolgen, in jeder Schule müssten Räume vorhanden sein, die kreativen zeitgemäßen Musikunterricht ermöglichen. Ihre weiteren Forderungen waren: Schaffung rechtlicher Grundlagen und Rahmenbedingungen zur Verankerung von Musik im ganztägigen Schulbetrieb. Alle Projekte müssen finanziell besser als bisher unterstützt werden, besondere Schwerpunkte sollen die zeitgenössische (österreichische) Musik und die interkulturelle Begegnung bilden.
Anneliese Zeh (Chorverband Österreich) hob hervor, dass die Basis der Musikszene Österreichs, die großen Laienorganisationen Chorverband Österreich, Österreichischer Blasmusikverband, Volkskultur usw. noch funktionieren und nicht zu unterschätzen sind. In diesen Organisationen spiele die Ausbildung der Jugend eine zentrale Rolle, andererseits werden Möglichkeiten des lebenslangen Lernens und der Erwachsenenbildung geboten. Angesichts der bevorstehenden EURO meinte die Präsidentin des Chorverbandes Österreich, rund 2.200 Fußballvereinen in Österreich stehen 3.200 Chöre gegenüber, die Genderverteilung komme nicht unerwartet, der Frauenanteil sei in Chören 30 Mal höher als in Fußballvereinen. Gab es 2006/07 in den bundesweiten Fußballspielen zirka 1,7 Millionen Zuschauer, werden jährlich bei den größeren Chorauftritten 3,1 Millionen Menschen gezählt - also es gibt um 1,4 Millionen Menschen mehr Publikum! Ist es daher gerechtfertigt, dass die Bundeszuschüsse an den Österreichischen Fußballbund 700 Mal höher sind als an den Chorverband Österreich?, fragte sie pointiert. Auch der Blasmusikverband könne ähnliche Daten liefern, gebe es doch mehr als 2.200 Blasmusikvereine mit rund 100.000 aktiven Mitgliedern und 34.000 in Ausbildung stehenden jungen Musikern. Die Medienpräsenz dieser Organisationen sei "inferior". Fußball sei regelmäßig in den Medien zu finden, die Chorszene und die Blasmusik leben, obwohl sie in den Printmedien und im ORF höchstens lokal Beachtung finden. Der ORF komme seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag, die österreichische Kultur zu zeigen, nicht nach und sollte aufgefordert werden, die österreichische Musik und Musikszene entsprechend zu präsentieren.
Sport wird von der öffentlichen Hand und von Sponsoren gefördert, Chöre werden ideell und finanziell kaum unterstützt. Es gebe keine Förderung der Infrastruktur, zum Beispiel Proberäume. Der Chorverband und der österreichische Blasmusikverband fordern daher laut Zeh die Einbindung in alle (außer)schulischen Aktivitäten und Maßnahmen der Musikausbildung in Österreich, die Anerkennung als Erwachsenenbildungsanstalt mit entsprechender finanzieller Ausstattung, die gezielte Förderung der Jugendarbeit, den Erhalt der österreichischen Militärmusikkapellen als Ausbildungsstätten und die mediale Präsenz durch die Erfüllung des Kulturauftrages des ORF.
Gerhard Gutschik von der Konferenz der österreichischen Musikschulwerke machte geltend, dass die von den Ländern und Gemeinden finanzierten Musikschulen wichtige regionale Bildungsträger seien. Es gebe über 400 solcher Schulen an mehr als 1.800 Standorten, skizzierte er. Insgesamt würden 190.000 MusikschülerInnen unterrichtet, in vielen Gegenden lernten drei oder vier Kinder von zehn ein Musikinstrument. Seit den siebziger Jahren habe sich, so Gutschik, die Schülerzahl verdoppelt.
Gutschik wies darauf hin, dass die Musikschulen in vielen Bereichen mit Volksschulen und Kindergärten kooperierten. Problemfelder seien aber das Zeitproblem der SchülerInnen und die Frage der Individualisierung. Es müsse möglich sein, dass SchülerInnen in Ganztagsschulen individuellen Interessen nachgehen könnten, forderte Gutschik, wobei seiner Meinung nach für Angebote der Musikschulen an Ganztagsschulen Campus-artige Schulzentren ideal wären. Weiters trat er für Probemöglichkeiten in Pflichtschulen und die Wahl eines Instrumentalunterrichts als Wahlpflichtfach ein. Die Musikschulen müssten jedenfalls in alle Schulreformen eingebunden werden, verlangte Gutschik.
Udo Dahmen von der Popakademie Baden-Württemberg hob hervor, dass der MP3-Player das Musikhören in den letzten Jahren revolutioniert habe. Ab Herbst werde es überdies eine völlig neue Generation von Handys geben, skizzierte er, die durch weitaus höhere Speicherkapazitäten die Musik- und Filmrezeption seiner Ansicht nach ebenfalls massiv beeinflussen wird. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass in Deutschland der Umsatz aus dem Verkauf von Tonträgern rückläufig sei, während sich die Umsätze von Konzertveranstaltern deutlich erhöhten.
Dahmen zufolge ist es wichtig, bei Ausbildungen im Musikbereich auf diese aktuellen Entwicklungen Rücksicht zu nehmen. So werde es etwa auf der Popakademie Baden-Württemberg ab Herbst ein neues Ausbildungsangebot "Digital Innovation Manager" geben, das sich auf die Verbreitung von Musik über das Internet konzentriert, schilderte er. Außerdem werde der ökonomischen Ausbildung von Musikern grundsätzlich großer Stellenwert eingeräumt. Die Popakademie bietet laut Dahmen aber auch Weiterbildungsprogramme und geht in Schulen, um mit SchülerInnen und LehrerInnen zu arbeiten.
Der Dirigent und Komponist Gunter Waldek (Anton Bruckner Privatuniversität) führte aus, die österreichische Musikausbildung genieße im Ausland einen relativ guten Ruf, allerdings zeigen sich seiner Meinung nach unter der Oberfläche bedenkliche Risse im Fundament und "hässliche Rostflecken". So sei der Stellenwert musischer Bildung in den Schulen relativ gering, SchülerInnen mit musikalischen Neigungen würden oft zu Außenseitern. Weitere gravierende Defizite ortet er bei der Ausbildung von MusikpädagogInnen und beim Stellenwert österreichischer Musik im ORF.
Waldek zufolge braucht es ausreichende Initiativen, um die österreichische Bevölkerung von der Bedeutung der Kunst zu überzeugen, und auch Menschen, die sich wenig mit Musik beschäftigen, zu begeistern. In diesem Zusammenhang sieht er nicht nur die Politik, sondern auch die Medien gefordert. Was Medien bewirken könnten, zeigt Waldek zufolge etwa der Tanzboom in Folge der Ausstrahlung der "Dancing Stars". An die KünstlerInnen richtete Waldek den Appell: "Heraus aus dem Elfenbeinturm."
Allgemeine Diskussion
In der anschließenden Diskussion beklagte Abgeordneter Christian Faul (S) die seiner Meinung nach schlechte Stellung der Musiklehrer an den Schulen und rief überdies dazu auf, im Zuge der Gleichstellung der Lehrerausbildung auch Überlegungen hinsichtlich der Musikschullehrer anzustellen.
Julius Koller (Fachinspektor für Musikerziehung) kritisierte insbesondere die Schlechterbezahlung der Musiklehrer an den AHS im Verhältnis zu Lehrern anderer Gegenstände.
Bundesrätin Monika Mühlwerth (F) war sich einer Meinung mit Ferdinand Breitschopf (Fachinspektor für Musikerziehung) in ihrer Kritik an der mangelhaften Ausstattung Wiens mit Musikschulen.
Abgeordnete Christine Muttonen (S) wiederum forderte eine stärkere Unterstützung der Musikpädagogen durch Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen an den Schulen.
Clemens Jabloner (Orpheus Trust) erinnerte an die "verbotene" Musik in der Nazizeit und schlug eine Verlängerung der urheberrechtlichen Schutzfrist vor, um damals verfolgten Komponisten zu ihren Tantiemen zu verhelfen.
Bundesrat Andreas Schnider (V) meinte , man solle endlich aufhören, musisch-kreative Fächer als Nebengegenstände zu werten, und trat weiters für eine engere Kooperation der Schulen mit den Musikschulen und den Vereinen ein.
Walter Rehorska (Arbeitsgemeinschaft der Musikerzieher) gab zu bedenken, die musikalische Ausbildung dürfe nicht vom Privileg des Geldes oder der Gnade des Wohnortes abhängen, während die Professorin der Musikuniversität, Antoinette Van Zabner (Expertin des SPÖ-Klubs), vor der Tendenz warnte, an den Musikschulen Gruppenunterricht einzurichten, und betonte, der beste Unterricht sei der individuelle.
Die Wiedereinführung der musikalischen Vorbildung als Voraussetzung für Volksschullehrer war ein Anliegen Hans Brunners (Österreichische Blasmusikjugend).
Hans Peter Ochsenhofer (Gewerkschaft Kunst, Medien, Sport, freie Berufe) warf ein, der österreichische "Dialekt" dürfe in der Musik nicht verloren gehen und rief zu einer Rückkehr von der Quantität zur Qualität auf. Österreich sollte seine eigene musikalische Identität stolz pflegen und sich nicht durch den Bologna-Prozess und "schwachsinnige Projekte" ablenken lassen, bemerkte er kritisch.
Auf die soziale Aufgabe der Musik wies Roland Haas (Experte des Grünen Klubs) hin, wobei er dazu aufrief, künstlerische Ausbildung und Wissen an den Schulen und Universitäten zusammenzubringen.
Michael Seywald (Konferenz der Österreichischen Musikschulwerke) plädierte für eine durchgängige Musikausbildung von der Volksschule bis zur Universität und meinte überdies, die Diskussion sollte auch auf den Beitrag der Eltern zum Funktionieren des Systems Rücksicht nehmen.
Dem Abgeordneten Wolfgang Zinggl (G) ging es darum, in der Ausbildung nicht nur die klassische Musik, sondern auch Popmusik zu fördern.
Matthias Krampe (Präsidentenkonferenz Musik) sprach den Beitrag der Kirchen an und gab zu bedenken, die Kirchen würden sich ohne staatliche Unterstützung den Luxus von hauptberuflich angestellten Musikern leisten. Er regte in diesem Zusammenhang einen verstärkten Dialog der staatlichen Institutionen mit den Kirchen an.
Abgeordneter Sigisbert Dolinschek (B) hob die Bedeutung der musikalischen Frühförderung hervor, während Ranko Markovic (Konservatorium Wiener Privatuniversität) für die Verankerung eines integrativen Platzes der Kunstentwicklung in den Lehrplänen eintrat. Gabriele Proy (Präsidentenkonferenz Musik) schließlich brach eine Lanze für eine fächerübergreifende, interdisziplinäre Musikausbildung. (Forts.)