Parlamentskorrespondenz Nr. 521 vom 08.06.2026
Neu im Budgetausschuss
Wien (PK) – Der Bericht zum Beteiligungs- und Finanzcontrolling per 31. März 2026 umfasst insgesamt 120 berichtspflichtige Unternehmen und bezieht sich auf das erste Quartal 2026 (53/BA). Insgesamt wird eine positive Entwicklung der Beteiligungen des Bundes bescheinigt. Die Eigenmittel der Bundesbeteiligungen stiegen im Quartalsvergleich auf 35 Mrd. € (+2,0 Mrd. € bzw. +5,9 %). Treibende Faktoren waren Ergebnisverbesserungen, insbesondere bei ASFINAG und Austro Control.
Bundesbeteiligungen wachsen kräftig
Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Quartalsvergleich um +13,4 % auf 8,01 Mrd. €. Besonders stark habe sich die höhere Nachfrage nach Edelmetallprodukten und der Anstieg der Edelmetallpreise beim Bundesvermögen ausgewirkt. Höhere Erlöse habe es auch bei der ÖBB und ASFINAG gegeben, heißt es in dem Bericht.
Die durchschnittliche Beschäftigung stieg auf 128.261 Vollbeschäftigte (+1,7 %), getrieben durch den Universitätsbereich sowie die ÖBB. Parallel dazu erhöhte sich der Personalaufwand um +4,4 % auf 3,05 Mrd. €. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich deutlich auf 0,88 Mrd. € (+30,7 %), insbesondere durch einen noch nicht abgeflossenen Finanzierungsbeitrag aus der Arbeitsmarktrücklage für die Arbeitsmarktförderung 2026 beim AMS sowie durch Preissteigerungen bei ASFINAG und ÖBB. Auch der Cashflow aus dem Ergebnis stieg auf 1,12 Mrd. € (+24,1 %). Der Risikowert der Beteiligungen lag am 31. März 2026 bei 1,52 Mrd. €. Diesem stehen Eigenmittel von 35 Mrd. € gegenüber, wodurch die Risiken durch Eigenmittel deutlich überdeckt sind, heißt es in dem Bericht des Finanzministeriums.
Im Finanzcontrolling wurde ein Anstieg der Auszahlungen des Bundes auf 4,71 Mrd. € (+1,3 %) verbucht, insbesondere durch höhere Förder- und Infrastrukturleistungen sowie durch steigende Mittel im Wissenschaftsbereich. Gleichzeitig gingen die Haftungen des Bundes auf 21,58 Mrd. € (–6,8 %) zurück, vor allem bei ÖBB und AWS. (Schluss) gla
HINWEIS: Der Budgetdienst des Parlaments bietet ökonomische Analysen zur Budgetpolitik und zu Vorlagen des Bundesministeriums für Finanzen. Alle aktuellen Daten zum Budgetvollzug (Monatsberichte) finden Sie auf der Website des Finanzministeriums.