Veranstaltung

Konferenz „Gedenken neu denken“

Inhalt

Die Konferenz des Nationalfonds unter dem Titel "Gedenken neu denken" widmet sich dem Thema Holocaust-Leugnung und Holocaust-Verzerrung in Online-Medien.

Digitale Räume eröffnen neue Formen der Geschichtsvermittlung. Zugleich werden aber gerade dort auch historische Fakten verzerrt, relativiert oder gezielt in Frage gestellt.

Antisemitische und antiziganistische Narrative treten dort indirekt, codiert und algorithmisch verstärkt auf, neue Technologien bis hin zu KI-generierten Inhalten verstärken diese Dynamiken. Aber wie können demokratische Gesellschaften diesen Entwicklungen wirksam begegnen?

Begleitet von Expertinnen und Experten als Impulsgebende diskutieren und erarbeiten die Teilnehmenden an dieser Veranstaltung neue Perspektiven und Ansätze für eine zeitgemäße Holocaust-Vermittlung sowie für den Umgang mit digitalen Formen von Geschichtsverzerrung und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Die Konferenz versteht sich als Raum für Austausch und Reflexion und als Einladung, neue Wege des Gedenkens und der Vermittlung zu erschließen.

Programm

Eröffnungsworte

Peter Haubner
Zweiter Präsident des Nationalrates & Vorsitzender des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus

Keynote

Bernhard Pörksen
Professor für Medienwissenschaft, Universität Tübingen

Im Gespräch

Ingrid Brodnig
Journalistin und Autorin

Jannis Johannmeier
Gründer und Geschäftsführer, The Trailblazers GmbH

Impulsvortrag

Ralph Janik
Assistenzprofessor für Völkerrecht und Menschenrechte, Sigmund Freud Privatuniversität

Interaktive Gestaltungs-Session: "Gedenken ist, was man tut."

Erkenntnisse und Perspektiven

Peter Haubner
Zweiter Präsident des Nationalrates &
Vorsitzender des Kuratoriums des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus

Moderation

Rebekka Salzer
Journalistin, ORF