Dossiers EU & Internationales 29.08.2025

Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS)

Abstract

Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) ist ein regionales
Verteidigungsbündnis ehemaliger Sowjetrepubliken unter der Führung Russlands. Im
Jahr 2002 gegründet, beruht sie auf dem bereits 1992 unterzeichneten Vertrag über
kollektive Sicherheit (VKS).

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine seit dem Jahr 2022 stellt die OVKS vor
grundlegende Herausforderungen. Die russische Invasion war jedoch nicht der
alleinige Auslöser für Spannungen innerhalb der Organisation, sondern verstärkte
lediglich bereits bestehende Konflikte. Sie resultieren zu einem Großteil aus dem
Machtgefälle zwischen Russland und den übrigen Mitgliedstaaten sowie der
weitgehenden Inaktivität der Organisation.

Das vorliegende Dossier liefert einen Überblick über die OVKS. Zu Beginn werden die
Geschichte, Ziele und Prinzipien sowie die internen Strukturen der Organisation
dargelegt. Nachfolgend werden die dominante Rolle Russlands innerhalb der OVKS
sowie die Rolle der Organisation in aktuellen Konflikten beschrieben.

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Am 14. Mai 2002 beschlossen die teilnehmenden Staaten Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, die Russische Föderation und Tadschikistan in Moskau, dem Vertrag über kollektive Sicherheit den Status einer internationalen Organisation zu verleihen.