Auf einen Blick
Die Abhängigkeit von kritischen Ressourcen, Handelsabkommen, wirtschaftliche Sanktionen, Zölle, Beschränkungen bei der Ein- oder Ausfuhr von Gütern – all das sind Beispiele für Geoökonomie. Dabei nützen Staaten ihre wirtschaftliche Macht, um politische Interessen durchzusetzen.
Nach einer Einführung in das Thema erklärt dieses Dossier anhand der drei Beispiele USA, China und EU, welche politischen Folgen das Denken und Handeln in geoökonomischen Kategorien hat. Seit seiner Wiederwahl nutzt US-Präsident Donald Trump handelspolitische Mittel wie Zölle, um Geopolitik zu betreiben. China baut mit der Neuen Seidenstraße nicht nur seinen weltweiten wirtschaftlichen, sondern auch seinen geopolitischen Einfluss aus. Vor diesem Hintergrund versucht die Europäische Union, ihre wirtschaftliche Resilienz zu verbessern. Dazu wurden zahlreiche interne Anpassungen unternommen, aber auch Handelsabkommen mit Drittstaaten oder regionalen Gruppierungen sollen dazu beitragen.