Bei allen drei personalbezogenen Kennzahlen kommt es laut dem Bericht über die Ergebnisse des Beteiligungs- und Finanzcontrolling per 31. März 2026 zu Anstiegen gegenüber dem Vorjahr. Für 2026 wird ein Anstieg der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl um 2,2 % gegenüber dem Erfolgswert 2025 auf etwa 130 Tsd. erwartet. Der Personalaufwand soll sich um 4,7 % auf 12,3 Mrd. EUR erhöhen. Dies führt gegenüber 2025 auch zu einer Erhöhung des Personalaufwands je Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter um 2,5 % auf etwa 94.400 EUR. Den größten Einfluss auf die Entwicklung der Personalkennzahlen haben die Universitäten und der ÖBB‑Konzern, die in etwa 70 % der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Beteiligungsunternehmen beschäftigen. Der dafür anfallende Personalaufwand beläuft sich auf etwa 8,3 Mrd. EUR bzw. 68 % des gesamten Personalaufwands der Beteiligungen.
Die Eigenmittel erhöhen sich laut Vorschau 2026 gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,5 Mrd. EUR bzw. 1,5 % auf 35,2 Mrd. EUR. Den höheren Eigenmitteln bei der ASFINAG, aufgrund auflaufender Ergebnisse vor Steuern unter Berücksichtigung der erfolgten Ausschüttungen, der ÖBB‑Holding AG und der BIG, stehen rückläufige Eigenmittel beim Arbeitsmarktservice (AMS) wegen höherer Finanzierungsbeiträge und Einmaleffekten bei der Abbaumanagementgesellschaft des Bundes (ABBAG) sowie bei der KA Finanz AG in Abwicklung gegenüber. Die Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge steigen laut Vorschau 2026 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mrd. EUR (+4,6 %) auf 31,7 Mrd. EUR, insbesondere tragen dazu die Entwicklungen bei der Münze Österreich Aktiengesellschaft (Münze Österreich), dem ÖBB‑Konzern und der SCHIG mbH bei.
Das Ergebnis vor Steuern wird für 2026 mit 2,4 Mrd. EUR erwartet und soll damit um 30,9 % geringer ausfallen als im Vorjahr. Die Verschlechterung geht auf die Ergebnisse mehrerer Beteiligungsunternehmen zurück, zu deutlich höheren Ergebnissen kommt es laut Vorschau per 31. März 2026 nur beim ÖBB-Konzern (+133 Mio. EUR). Neben Einmaleffekten bei der ABBAG (‑269 Mio. EUR), kommt es laut Vorschau bei weiteren Gesellschaften zu deutlichen Ergebnisrückgängen, die sich 2027 auf die Dividendenhöhe auswirken können. Beispielsweise wird bei der ASFINAG wegen höherer Instandhaltungen mit einem Rückgang von 291 Mio. EUR bzw. 26,7 % gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern der ÖBAG soll laut Vorschau per 31. März 2026 um 205 Mio. EUR bzw. 23,2 % sinken, ausschlaggebend dafür sind geringere Dividenden ihrer Beteiligungsunternehmen. Auch die BIG soll laut Vorschau per 31. März 2026 ein um 101 Mio. EUR bzw. 12,1 % geringeres Ergebnis im Jahr 2026 erwirtschaften, dies geht auf geringere Umsatzerlöse infolge des Aussetzens der Mietpreisindexierung zurück. Der Cashflow aus dem Ergebnis soll 2026 um 13,6 % auf 4,9 Mrd. EUR abnehmen. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus den Entwicklungen bei den Universitäten und dem ÖBB‑Konzern.