Budgetvollzug
Die Auszahlungen waren von Jänner bis Juli 2026 um 2,1 Mrd. EUR bzw. 3,1 % höher als im Vorjahr. Zu Mehrauszahlungen kam es insbesondere bei den Finanzierungskosten, den Pensionen und den Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung. Rückläufig waren vor allem die Auszahlungen für Förderungen und für die Bildungskarenz.
Die Einzahlungen waren in diesem Zeitraum um 2,9 Mrd. EUR bzw. 5,3 % höher als im Vorjahr. Zu Mehreinzahlungen kam es insbesondere bei den Nettoabgaben, den Dividenden und den Mitteln aus der Aufbau- und Resilienzfazilität.
Daraus resultierte ein Nettofinanzierungsbedarf iHv 15,3 Mrd. EUR. Dieser fiel um 0,7 Mrd. EUR geringer aus als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr ist aufgrund unterjähriger Zahlungsverschiebungen aber ein Anstieg des Nettofinanzierungsbedarfs zu erwarten.