Fachinfos - Zukunftsthemen 27.11.2025

Alpine Naturgefahren im Klimawandel

Zusammenfassung

Die globale Erwärmung führt in den Alpen zu rascher Gletscherschmelze, zum Auftauen von Permafrost und geänderten Niederschlagsmustern. Dies destabilisiert Hochgebirgsregionen und erhöht die Gefahr von Erdrutschen, Bergstürzen Gletscherabbrüchen und Gletscherseeausbrüchen. Der katastrophale Bergsturz im Schweizer Blatten rückte das Thema "alpine Naturgefahren im Klimawandel" ins Zentrum der österreichischen Öffentlichkeit und Politik. Fernerkundung ist bei der Bewertung von Naturgefahren entscheidend. Drohnen, Helikopter und Flugzeuge können mit Sensoren wie RGB-, Multispektral-, Wärme-, Hyperspektral-, Lidar- und GPR ausgestattet werden, um Massebewegungen aller Art zu untersuchen. Regelmäßige Drohnen- und Satellitendaten ermöglichen genaue 3D-Modelle der Landesoberfläche. Flächendeckendes Laserscanning wird bereits in einigen Regionen genutzt, vor allem aber nach Naturgefahrenereignissen. Zukünftig könnte ein bundesweites System bei Prognosen helfen.

Alpine Naturgefahren im Klimawandel / PDF, 578 KB

Monitoring November 2025 / PDF, 4 MB