EU-V: Europ. Gerichtshof
Rs C-561/21; spanisches Vorabentscheidungsersuchen; missbräuchliche (Kostentragungs)Klauseln in Hypothekardarlehen; Auslegung (der Art. 6 und 7) der Richtlinie 93/13/EWG über mißbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen und des Grundsatzes der Rechtssicherheit; Beginn der Verjährungsfrist für einen Anspruch auf Rückerstattung der aufgrund einer missbräuchlichen Klausel gezahlten als Gebühren bezahlten Beträge; Frage, ob die Verjährungsfrist an dem Tag beginnt, an dem die Klausel aufgrund ihrer Missbräuchlichkeit für nichtig erklärt wurde, an dem Tag, an dem das zuständige nationale (Höchst)Gericht die Missbräuchlichkeit dieser Art von Klausel festgestellt hat oder an dem Tag, an dem der EuGH entschieden hat, dass der Erstattungsanspruch der Verjährung unterliegen kann; Vorlage (nach ursprünglicher Aussetzung des Verfahrens bis zur Entscheidung in den verb. Rs. C-80/21 bis C-82/21)
Erstellt am 27.10.2022
Eingelangt am 28.10.2022, Bundeskanzleramt (2022-0.772.228)
- EGH: RS C-561/21